New York – Die Absage von US-Vizepräsidentin Kamala Harris für das traditionelle „Al-Smith-Dinner“ der Erzdiözese New York sorgt für Verstimmung. „Wir wissen nicht, wie wir damit umgehen sollen“, sagte Kardinal Timothy Dolan, Gastgeber der Wohltätigkeitsveranstaltung und Erzbischof von New York. Die Gala gilt als festes Ereignis im politischen Kalender der Kandidaten. „Wir hätten uns darauf gefreut, der Vizepräsidentin einen enthusiastischen Empfang zu bereiten“, erklärte Dolan. Donald Trump übte scharfe Kritik an seiner Konkurrentin. In einem Social-Media-Posting behauptete er, Katholiken würden von der amtierenden US-Regierung „buchstäblich verfolgt“. Experten erklären die Absage von Harris mit dem umstrittenen Auftritt Trumps beim Dinner 2016. Der Republikaner sei damals von dem sonst üblichen humorvollen Ton abgewichen und habe seine Gegnerin Hillary Clinton frontal attackiert.