Berlin – Knapp 300 zivilgesellschaftliche Organisationen fordern von der neuen Bundesregierung eine verantwortungsvolle Asyl- und Migrationspolitik sowie einen neuen Ton in der Debatte über Zuwanderung. In einem von Pro Asyl, dem Deutschen Gewerkschaftsbund und dem Deutschen Paritätischen Gesamtverband initiierten Appell beklagen die Organisationen, dass die Ausgrenzung einzelner Gruppen dem gesellschaftlichen Zusammenhalt schade und nur den Feinden einer freiheitlichen Demokratie nütze. „Damit muss endlich Schluss sein“, erklären die Unterzeichnenden. Zu ihnen gehören auch Verbände wie Caritas und Diakonie, Amnesty International, Migrantenverbände und lokale Initiativen. „Unsere Gesellschaft gewinnt ihre Stärke aus Offenheit, Vielfalt und der Überzeugung, dass allen Menschen gleiche Rechte zukommen“, heißt es in dem Appell.