Hohe Geldbußen: Selfie-Verbote nehmen zu

von Redaktion

Weltweit ist eine überraschende Verbotsvorschrift auf dem Vormarsch: Das Verbot von Selfies. Wer nach Las Vegas reist und auf einer Fußgängerbrücke einSelfie schießt, muss mit einer Geldstrafe von 1000 US-Dollar und im schlimmsten Fall mit bis zu 6 Monaten Haft rechnen, wie das Portal haufe.de berichtet. Das Verbot soll vermeiden, dass sich auf den relativ schmalen Fußgängerbrücken Staus bilden. Im italienischen Fischerdorf Portofino droht eine Geldstrafe von 250 Euro für alle, die für ein Selfie stehen bleiben und dadurch den Verkehr aufhalten.

Im spanischen Pamplona waren Selfies beim jährlichen Stierlauf besonders beliebt. Die Folge waren viele Selfie-Verletzte. Inzwischen werden für ein Selfie mit einem Stier 3000 Euro Geldstrafe fällig. Im englischen Königreich gibt es in London eine ganz besondere „No-Selfie-Zone“. Im Tower of London, der die Kronjuwelen des Königshauses beherbergt, ist aus naheliegenden Sicherheitsgründen das Fotografieren verboten.

Die Existenz von Selfie-Verboten hat sich aber noch nicht herumgesprochen. Vor dem Urlaub sollte man sich dem Portal zufolge deshalb gut informieren, um vor Ort hohe Geldbußen zu vermeiden.