München – Manche Menschen brauchen einen Babysitter, andere einen Aufpasser für ihr ganzes Haus. Auch für Zweiteres gibt es mittlerweile einen eigenen Begriff – Housesitting. Was früher die Nachbarn erledigten, übernehmen heutzutage teilweise fremde Menschen. Solange die Besitzer verreist sind, leben sie in deren Haus oder Appartement und kümmern sich um alles, was anfällt. Sie gehen Gassi mit dem Hund, der so daheim bleiben kann, pflegen den Garten. Dafür dürfen die Housesitter in der Regel kostenlos wohnen. Viele wollen ihren Urlaub so möglichst günstig gestalten. Den Kontakt zwischen beiden Parteien stellen Websites wie Nomador, MindMyHouse oder Trusted House Sitters her. Andere wie Vanessa Linder sehen darin sogar eine Lebensform. Seit Jahren reist die Fränkin als Housesitterin um den Globus und gibt auf Instagram Einblicke in ihr Leben als „Nomadin“. TSCH