39 300 Ämter zu vergeben

von Redaktion

München – Bei den bayerischen Kommunalwahlen am 8. März gibt es in ganz Bayern mehr als 4000 Wahlgänge. Überall im Freistaat werden die Gemeinderäte, Stadträte und Kreistage neu gewählt. Rund 37 300 Mandate sind allein hier zu vergeben, wie das Statistische Landesamt mitteilte. Es gibt gut zehn Millionen Wahlberechtigte ab 18, auch EU-Bürger.

Zugleich ist in 22 der 25 kreisfreien Städte das Amt des Oberbürgermeisters neu zu besetzen – nur in Memmingen, Würzburg und Ingolstadt gibt es abweichende OB-Amtsperioden. In 62 der 71 bayerischen Landkreise muss eine neue Landrätin oder ein neuer Landrat gewählt werden. Und in 1898 der 2031 kreisangehörigen Gemeinden in Bayern sind neben Stadt- oder Gemeinderäten die ersten Bürgermeister oder Oberbürgermeister zu wählen. In Oberbayern werden dabei in 473 der 497 Gemeinden die Bürgermeister neu bestimmt. In einigen wenigen Gemeinden gibt es gar keinen Bewerber, so dass man einen Namen auf den Wahlzettel schreiben kann. Dies ist beispielsweise in Ingenried, Antdorf und Habach (Kreis Weilheim-Schongau) der Fall. „Insgesamt finden an diesem Tag in Bayern somit mehr als 4000 Wahlen statt und es werden rund 39 300 Mandatsträger neu gewählt“, heißt es in der Mitteilung des Statistischen Landesamts.

Grundsätzlich beträgt die Amtszeit der Bürgermeister und Landräte – wie die von Gemeinderäten, Stadträten und Kreistagen – sechs Jahre. Ihr Wahltermin kann aber abweichen, etwa wenn ein Bürgermeister vorzeitig ausscheidet und dann neu gewählt wird. Sie können aber auch vorzeitig zurücktreten, so dass der Wahltermin dann wieder mit der Kommunalwahl zusammenfällt. Ein Beispiel ist Bürgermeister Jens Müller in Kochel am See, der erst im Januar 2024 gewählt worden ist, nun aber zurücktrat und am 8. März als einziger Kandidat wieder antritt. MM

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