FDP steigt in den Boxring

von Redaktion

Wolfgang Kubicki. © Lein/dpa

München – Dynamische Einlaufmusik statt Defiliermarsch, Boxring statt Rednerpult: Die FDP erfindet sich und den politischen Aschermittwoch neu. Man wolle wieder „zurück in die Arena“, erklärt Bayerns FDP-Chef, Michael Ruoff, ganz in der Box-Analogie, „wieder argumentativ zuschlagen“. Als Gegner hat die außerparlamentarische Opposition alle anderen Parteien auserkoren. Suanne Seehofer rät CSU-Chef Markus Söder: „Wie wär’s: Eine Wurscht pro Woche weniger, dafür ein politischer Erfolg für Bayern mehr.“ Und SPD-Finanzminister Lars Klingbeil „will Bürger und Wirtschaft melken“. Bei Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge „ist der Name Programm“ und FW-Chef Hubert Aiwanger sei „das Rumpelstilzchen der Bayerischen Politik“, witzelt Parteiurgestein Wolfgang Kubicki. Linken-Chef Jan van Aken stempelt er als „Salon-Kommunisten“ ab, und bei der AfD würden „einige wirklich Gestörte rumlaufen“. Über Kanzler Friedrich Merz (CDU) urteilt Kubicki bitter: „Menschen, die ihm vertraut haben, haben ihre Stimme verloren.“HUD

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