Die bekanntesten Stimmen in der Jodler-Szene

von Redaktion

■ Franz „Franzl“ Lang

Als „Jodelkönig“ erlangte Franz „Franzl“ Lang weltweite Bekanntheit. Geboren wurde er am 28. Dezember 1930 im Münchner Stadtteil Obersendling. Mit Fernsehauftritten, Schallplatten und internationalen Gastspielen trug er den alpinen Jodelgesang weit über den Alpenraum hinaus. Seine ausgeprägte Bühnenpräsenz machte das Jodeln einem breiten Publikum zugänglich. Lang starb am 6. Dezember 2015 in München mit 85 Jahren.

Bekanntestes Werk: „Das Kufsteiner Lied“ (1968)

■ Uschi Bauer

Technische Präzision und Geschwindigkeit zeichnen die Volksmusik-Sängerin Uschi Bauer aus. Sie wurde am 1. Oktober 1950 in München geboren und hält den Weltrekord als schnellste Jodlerin der Welt. In der BR-Sendung „Heimat der Rekorde“ stellte die 75-Jährige 2020 eine neue Bestmarke auf, als sie 24 Jodeltöne in einer Sekunde erreichte.

Bekanntestes Werk: „Der Zaubersee“ (1986)

■ Peter Hinnen

Einen festen Platz in der Jodelgeschichte sicherte sich der Schweizer Peter Hinnen. Geboren am 19. September 1941 in Zürich, stellte er 1992 mit 22 Tönen pro Sekunde einen Weltrekord auf. Bekannt wurde der 84-Jährige vor allem durch die Verbindung von traditionellem Jodelgesang und populärer Unterhaltungsmusik.

Bekanntestes Werk: „Siebentausend Rinder“ (1963)

■ Takeo Ischi

Internationale Aufmerksamkeit erhielt Takeo Ischi als „japanischer Jodler“. Sein Geburtsort ist die Präfektur Tokio, wo er am 3. März 1947 zur Welt kam. In Deutschland wurde der 78-Jährige durch seine ungewöhnliche Mischung aus klassischer Jodeltechnik und elektronischen Elementen populär und entwickelte sich zur Kultfigur.

Bekanntestes Werk: „Chicken Attack“ (2017)MGS / FOTOS: IMAGO

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