Europaweite Gebetskette für den Frieden

von Redaktion

Bonn, Augsburg – Augsburgs Bischof Bertram Meier hat mit Blick auf den Konflikt im Nahen Osten eindringlich zum Gebet für den Frieden aufgerufen. „Gewalt ist wieder eine selbstverständliche Sprache der Politik und erscheint uns leider oft auch als angemessene Reaktion auf diese Entwicklungen“, erklärte Meier laut Pressemitteilung am Montagabend in einem Gottesdienst in Augsburg. Dieser fand im Rahmen der „Eucharistischen Kette“ statt. Die Initiative des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen mit Sitz in Rom nimmt die Fastenzeit vor Ostern als besondere Gebetszeit für den Frieden in den Blick.

Meier ist Vorsitzender der Kommission Weltkirche der katholischen Deutschen Bischofskonferenz. Am Sonntag fand das Gebet in Frankreich statt, an diesem Dienstag soll es in Griechenland gehalten werden. Meier appellierte: „Auch wenn natürlich Staaten das Recht haben, sich zu verteidigen oder unter Umständen Gewalt zum Schutz ihrer Bürgerinnen und Bürger einzusetzen, sollten wir nie vergessen: Gewalt allein schafft keinen Frieden.“ Es drohe ein Flächenbrand in der Region. „Mögen die Waffen bald schweigen und möge vor allem das iranische Volk die Chance bekommen, zur Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zurückzufinden“, so Meier.

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