Kerkeling schätzt die einfachen Glücksmomente

von Redaktion

Hape Kerkeling, hier als Horst Schlämmer in seinem neuen Kinofilm. © Sandra Hoever

Köln – Komiker Hape Kerkeling (61) schätzt das Glück auch in einfachen Dingen. „Ein glücklicher Tag kann auch sein, wenn man so wie heute um 6 Uhr aufsteht, einen Wahnsinns-Sonnenaufgang über Köln erlebt und das Gefühl hat, die Serengeti beginnt hinter dem Dom“, sagte Kerkeling in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) zum Weltglückstag.

Vor dem Start seines neuen Kinofilms „Horst Schlämmer sucht das Glück“ zeigte sich Kerkeling davon überzeugt, dass der von ihm verkörperte stellvertretende Chefredakteur des „Grevenbroicher Tagblatts“ eine wichtige Mission hat. Es gelte, gegen die miese Stimmung im Land anzugehen.

„Der Deutsche hat grundsätzlich eher mittelgute Laune“, bilanzierte Kerkeling: „Wenn auf die mittelgute Laune jetzt auch noch eine Pandemie kommt und eine Weltkrise, dann ist das natürlich nicht dazu geeignet, diese mittelgute Laune zu verbessern. Stattdessen gehen die Mundwinkel noch weiter runter. Ich glaube, deswegen steht Deutschland so besonders pampig mitten in Europa herum.“ Horst Schlämmer trete an, um diese Situation zu verbessern: „Verschlechtern kann er sie nicht mehr.“KNA

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