Auch sie gingen auf Verbrecherjagd

von Redaktion

Die Vorgänger von Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec im „Tatort“ des Bayerischen Rundfunks

Günther Maria Halmer als Sigi Riedmüller. © ARD, Sessner/BR (2)

Das Duo: Helmut Fischer, re. und Georg Einerdinger.

Gustl Bayrhammer als Kriminalhauptkommissar Veigl.

Auch wenn sie am längsten ermittelt haben – die Ersten waren sie nicht. Vor Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec gingen für den BR einige bayerische Schauspiel-Größen auf Mörderjagd: Gustl Bayrhammer hat als Kriminaloberinspektor Melchior Veigl 15 Fälle von 1972 bis 1981 gelöst. Seine Premiere mit dem schönen Titel „Münchner Kindl“ ist übrigens als eine der wenigen „Tatort“-Folgen in die Geschichte der Krimireihe eingegangen, in der es keinen einzigen Toten gibt. Dafür spielte Bayrhammers Dackel Oswald eine Nebenrolle. Seine eigentlichen Assistenten waren aber Willy Harlander als Kriminalobermeister Brettschneider und Helmut Fischer als Kriminalhauptmeister Lenz, der nach Bayrhammers Ausstieg zum Kriminalkommissar befördert und dessen Nachfolger wurde. Fischer ermittelte bis 1987 sieben Mal.

Je einmal gingen Günther Maria Halmer als Kriminalkommissar Riedmüller (1986) und Hans Brenner als Kommissar Scherrer (1987) auf Sendung, zweimal, 1988 und 1989, durfte Horst Bollmann als von Berlin nach München versetzter Hauptkommissar Otto Brandenburg Verbrecher verhaften. Seine Assistenten wurden von Michele Oliveri und Alexander Duda gespielt. Zwei Jahre später lief „Animals“ – mit Batic und Leitmayr.STEFANIE THYSSEN

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