Sie dachte, der Tumor sei eine Zyste

von Redaktion

Patientin Eleanor Hagen gibt nicht auf. © Michaela Hartmann

Aschheim – „Ich hatte einen Knoten in der rechten Brust gespürt, aber ich dachte, es ist eine Zyste“, sagt Eleanor Hagen. Die Integrationsbeauftragte der Gemeinde Aschheim hatte damals im Jahr 2023 viel zu tun. Sie war beruflich unterwegs und hatte zunächst nicht das Gefühl, es sei eilig.

„Wieder zu Hause ging ich dann doch zur Hausärztin, die schickte mich gleich zur Frauenärztin, die untersuchte per Ultraschall und schickte mich im Anschluss weiter in die Radiologie“, erzählt die heute 51-Jährige. Dort sagte der Radiologe, es sehe so aus, als seien bereits die Lymphknoten angegriffen. Er machte eine Biopsie, entnahm also Gewebe. „Zwei Tage später wusste ich: Es ist Krebs.“ Vor der Operation im Juni 2024 bekam Eleanor Hagen eine Chemotherapie. Danach folgte eine Bestrahlung, dann eine weitere Chemotherapie.

„Ich bin unendlich froh, dass der Krebs entdeckt wurde und ich so eine gute Behandlung erfahre“, sagt die Patientin von Prof. Nadia Harbeck. Ihre Familie kommt aus dem Kamerun, Eleanor Hagen zog vor 25 Jahren nach Deutschland. „Mein Rat an alle: Wer ein auch nur winziges Knötchen ertastet, sollte es von einem Arzt untersuchen lassen.“SVS

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