Berlin – Meist ist Blutspenden unspektakulär. Manchmal aber sackt der Kreislauf ab. Dahinter steckt häufig eine sogenannte vasovagale Kreislaufreaktion, also eine vorübergehende Fehlregulation des Kreislaufs. Bei einer neurokardiogenen Synkope wird das Gehirn kurzzeitig schlechter durchblutet; dabei können kurze unwillkürliche Muskelzuckungen auftreten. Nach Angaben des Universitätsklinikums Aachen sind rund sieben Prozent der Blutspender betroffen. Überwiegend bleibt es bei Schwindel oder Schwäche, Übelkeit, Schwitzen, Blutdruckabfall, langsamem Puls. Das DRK bietet einen Online-Selbsttest an, der helfen kann, einzuschätzen, ob man als Spenderin oder Spender infrage kommt; die endgültige Entscheidung über die Spendefähigkeit trifft die Ärztin oder der Arzt vor Ort.