DER NACHTISCH

Bewusster Genussmoment

von Redaktion

Rhabarberkuchen mit Mürbteigboden. © Shotshop/IMAGO

Kaiserschmarrn gibt‘s auch mit Erdbeeren. © Roesch/Imago

Ein bewusster Genussmoment nach einem leichten, gemüsebetonten Hauptgang ist laut Dr. Valesca Proske ganz im Rahmen: „Schlemmen in Maßen ist kein Widerspruch zu einem langen Leben – solange solche Genussmomente die Ausnahme bleiben und kein Alltag.“ Beim Süßen gibt es die klügere und die nachsichtigere Wahl.

Der Rhabarberkuchen ist die klügere Variante. Rhabarber hat von Natur aus wenig Zucker, viele Ballaststoffe und reichlich Pflanzenstoffe, die Entzündungen entgegenwirken. Mit einem Vollkorn- oder Mandelboden kann man den Zuckeranteil deutlich reduzieren, rät die Ärztin. „Und mit einer Haube aus Quark statt fetter Creme wird er zu einem Dessert, das man ohne schlechtes Gewissen genießen kann.“

„Der Kaiserschmarrn ist – ganz ehrlich – schwieriger“, betont die Ernährungsexpertin. Denn gewöhnlich enthält er viel Mehl, Zucker und Butter. „Daraus lässt sich kein Gesundheitsgericht zaubern, aber immerhin kann man die Kanten abschleifen: etwas Vollkornmehl unter den Teig heben und Anteil an Zucker reduzieren.“ Zudem rät Dr. Valesca Proske, mit Apfel oder Beeren statt mit Rosinen zu garnieren – das reduziert noch einmal den Zuckergehalt und versorgt den Körper zusätzlich mit Vitaminen und Ballaststoffen.SVS

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