Fischbrunnen trockengelegt – hier Krause bei einer früheren Aktion, um auf die Finanznot hinzuweisen. © Marcus Schlaf
München – Um wegen der Trockenheit Wasser zu sparen, hat die Stadt München zuletzt Einschränkungen für die Bürger erlassen. Private Pools dürfen nicht mehr befüllt werden, das Rasensprengen und Abpumpen von Wasser aus Seen und Flüssen sind verboten. Bei Verstößen drohen Bußgelder (auch wenn bisher noch keines verhängt wurde).
Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) möchte bei diesem Thema auch auf das Oberland zugehen, wo das meiste Wasser herkommt – damit kein Stadt-Land-Konflikt entsteht. „Ich kann verstehen, dass Menschen sagen: ,Es geht nicht, dass ihr Wasser einfach im Überfluss benutzt für Dinge, für die es gar nicht unbedingt notwendig ist – und bei uns in Garmisch-Partenkirchen hat das dann Auswirkungen auf die Natur‘“, sagt er im Interview mit unserer Zeitung. Deswegen sei es die Aufgabe, in den nächsten Jahren gemeinsam einen guten Weg zu finden.
Denn die Stadt München wachse ja in Zukunft weiter. „Und auch wenn wir den Wasserverbrauch pro Kopf senken, wird er vermutlich insgesamt nicht zu stark runtergehen – schon allein dadurch, dass neue Bewohner dazukommen. Das heißt, wir werden mit den Umlandgemeinden für die Zukunft vereinbaren müssen, wie es da weitergeht“, sagt der Oberbürgermeister.MM