Kann gefährlich sein: die Asiatische Tigermücke. © dpa
Durch den Klimawandel werden die Winter milder und die Sommer heißer. Dadurch tauchen in Deutschland auch neue Mückenarten auf. Diese waren früher nur in wärmeren Ländern heimisch.
Ein Beispiel ist die Asiatische Tigermücke. Sie ist größer als einheimische Mücken, hat schwarz-weiße Streifen und mag eigentlich tropisches Klima. Diese Mücke kann gefährliche Viren übertragen, etwa das Dengue-Virus, Chikungunya- und Zika-Viren. Deshalb beobachten Forschende, wo und wie häufig sie gesehen wird. Dokumentiert wurde sie in Deutschland erstmals 2007. Sie ist inzwischen vor allem in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz verbreitet, aber auch in Thüringen und Berlin nachgewiesen. Für eine effiziente Übertragung dieser Viren braucht es jedoch Temperaturen, die über längere Zeiträume konstant hoch bleiben.
Auch bei den Zecken gibt es neue Bewohner. Die Hyalomma-Zecke kommt ursprünglich aus Afrika. Sie ist größer als heimische Zecken und hat gestreifte Beine. Sie kann gefährliche Krankheitserreger übertragen. Forscher haben die Parasiten in fast allen Bundesländern in Mittel- und Süd- aber auch in Norddeutschland gesichtet.