Business: Fußballer werden zum Investor

von Redaktion

Basti Schweinsteiger ist KI-Unternehmer. © dpa

Thomas Müller mag nachhaltige Lebensmittel. © pa

München – Fußball früher: Wer nicht mehr spielen konnte, wurde Trainer, Manager, Scout, Spieleragent, TV-Experte. Ist heute immer noch so – doch wer den Fußball als Wirtschaftsbranche erlebt hat, entscheidet sich immer öfter, zum Investor zu werden. In dies, in das – es muss nicht der vertraute Sport sein.

Manuel Neuer ist bei einigen Start-ups dabei, einem Hersteller für nachhaltige Reinigungsmittel. Mit Tennisstar Angelique Kerber hat er eine Sonnencreme entwickelt.

Mats Hummels beteiligte sich an „By Nahni“, wo es zuckerfreie Sportsnacks gibt.

Philipp Lahm stieg nach seiner Karriere bei den Traditionsfirmen Schneekoppe und Sixtus ein.

Toni Kroos ist beim Mietwagen-Start-up „Duke“ mit dabei und betreibt einige Projekte mit Unternehmer Carsten Maschmeyer.

Andre Schürrle pusht eine Pizza-Lieferkette. Er eifert Lukas Podolski nach, der mit seinen Mangal-Dönerrestaurants erfolgreich ist, eine Eismarke sowie Sportswear und Körperpflege-Produkte entwickeln ließ.

Bastian Schweinsteiger ist unter anderem KI-Unternehmer. Der Anbieter „Parloa“ will telefonische Warteschleifen verkürzen.

Mario Götze sieht sich als „Business Angel“: Auf seiner Liste stehen junge Firmen im Finanzbereich, auch am Rande der Krypto-Branche.

Thomas Müller verdient viel Geld mit Werbung – es gibt jedoch auch eine stille Präsenz: Er beteiligt sich an Unternehmen, die nachhaltige Lebensmittel produzieren.

Eine höchst profitable Geschäftsidee hatten die ehemaligen Bundesliga-Profis Stefan Reinartz und Jens Hegeler, die sich von Bayer Leverkusen kannten. Sie erfanden vor zwölf Jahren das „Packing“ als Analyse-Methode für Fußballmatches. Daraus entstand ihre Firma „Impect“ – die sie mittlerweile für bis zu 78 Millionen Euro verkauften.GÜK

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