Haben viel Spaß miteinander: Biene Maja und ihr Freund Willi, die lieber herumstreunern, als im Stock zu helfen. © ZDF/Studio 100 Animation
Erfurt – Ein leises Summen, das Generationen begeistert: „Die Biene Maja“ (ZDF) ist seit fünf Jahrzehnten fest in den Erinnerungen verankert und auch heute noch auf allen KiKA-Plattformen präsent. Zum Jubiläum erweitert KiKA das Biene-Maja-Angebot auf kikaninchen.de, in der KiKA-App und in der Kikaninchen-App – mit Videos, Mitmachaktionen und Hintergrundwissen rund um Maja und Bienen.
„Die Biene Maja begeistert seit 50 Jahren Kinder mit Neugier, Mut und Abenteuerlust. Ihre Geschichten stehen schon immer für Offenheit, Toleranz und ein respektvolles Miteinander. Majas Klatschmohn-Welt ist bunt und vielfältig. Hier darf jede Figur so sein, wie sie sein möchte. Gerade darum ist das Format heute immer noch so aktuell. Gemeinsam mit Studio 100 als Lizenzgeber entwickeln wir im ZDF die Biene Maja behutsam weiter. Dass Maja von Beginn an auch auf KiKA immer wieder neue Kinder erreicht, macht diese Erfolgsgeschichte besonders“, sagt Michael Stumpf, Leitung ZDF Kinder und Jugend.
Digitale Erlebniswelt auf den KiKA-Plattformen
Auf kikaninchen.de gibt es eine redaktionell kuratierte Themenwelt rund um die Biene Maja. Mit Videos und Filmen, Figurenporträts, Gewinnspiel sowie weiteren Mitmach-Angeboten bündelt sie verschiedene Inhalte rund um die tierische Kultfigur. Auch Formate wie „1, 2 oder 3“ und „SingAlarm“ (beide ZDF) greifen das Jubiläum mit eigenen Beiträgen auf.
Zunächst wurden 52 Folgen der Serie gezeigt, 1979 und 1980 kamen je 26 neue Folgen hinzu. Wiederholungen gab es immer wieder. Die Erstausstrahlung der Serie fand in Japan statt – und zwar schon ab April 1975 beim Sender TV Asahi.
Die Serie ist kaum vorstellbar ohne den Titelsong, einen Ohrwurm und Partyklassiker, den einst Karel Gott mit seinem metallisch klaren und zugleich strahlend warmen Tenor unverwechselbar intonierte. „In einem unbekannten Land, vor gar nicht allzu langer Zeit, war eine Biene sehr bekannt, von der sprach alles weit und breit.“
Der tschechische Sänger sah den Erfolg des Evergreens nicht voraus. „Ich habe überhaupt nicht geahnt, wie populär das Lied in Deutschland werden würde“, sagte der 2019 mit 80 Jahren gestorbene Sänger einmal der Deutschen Presseagentur. „Von da an konnte keines meiner Konzerte in Deutschland ohne es auskommen.“ Komponist Karel Svoboda (1938–2007) schuf auch die eingängige Musik des Kult-Märchenfilms „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ und das populäre, von Mary Roos gesungene Intro-Lied der Zeichentrickserie „Pinocchio“ (Zitat: „Kleines Püppchen, freches Bübchen, wo hat man Dich zuletzt gesehen? Du wolltest doch zur Schule gehen…“).DPA