Prien – Mit diesem Kreisverkehr soll der Verkehrsfluss verbessert werden. Insbesondere Linksabbieger von der Hochries- in die Seestraße Richtung Marktplatz hatten in der Vergangenheit oft lange Rückstaus verursacht, wenn sie wegen des Verkehrs auf der Seestraße warten mussten.
Vor etwa einem Jahr hatte der Markt Prien bereits durch provisorische Aufbauten eine Rechts-Abbiege-Pflicht angeordnet. Wer von der Hochries- nach links in die Seestraße wollte, muss unter der Bahn hindurch und den Kreisel umrunden. Der Bau eines Minikreisels war schon vor Jahren beschlossen, aber wegen der stockenden Planung für das Bahnhofsareal (wir berichteten wiederholt) immer wieder verschoben worden. Denn in unmittelbarer Nähe des kleinen Kreisverkehrs soll eine Tiefgaragenzufahrt entstehen. Bisher war offen, ob in der Hochries- oder in der Seestraße. Ende Juli schuf der Marktgemeinderat auf Wunsch des fraktionsübergreifenden „runden Tischs Verkehr“ Fakten und beschloss den Bau des Minikreisels, weil immer noch nicht absehbar ist, wann die Grundstücksfragen nebenan mit der Deutschen Bahn als Eigentümer geklärt werden können. Von deren Zentrale in Berlin gibt es noch kein grünes Licht, das den Weg für einen Verkauf des Areals an den Markt Prien ebnen würde.
Der Bau des Minikreisels, für den eine Vollsperrung der Kreuzung erforderlich sein wird, soll bis Sonntag, 19. November, abgeschlossen sein, kündigte Bürgermeister Jürgen Seifert in der jüngsten Sitzung des Marktgemeinderates an.