Rimsting – Das Neunfamilienhaus im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus soll im Frühjahr bezugsfertig sein. Die Vergabe der Wohnungen laufe bereits, so der Bürgermeister. Mit Abriss der alten Turnhalle, die an dieser Stelle war, bezifferte Mayer die Kosten auf rund zwei Millionen Euro. Durch Zuschuss, zinsverbilligtes Darlehen und spätere Mieteinnahmen würden der Gemeinde nur „rentierliche Schulden“ entstehen.
Ebenfalls rund zwei Millionen Euro soll der Neubau östlich der neuen Turnhalle kosten. Dieser soll die Gemeindebücherei, die Schülermittagsbetreuung, ein öffentliches WC und Räume für die Vereine beherbergen. Man sei derzeit in der Phase der Vorplanung, und die Gemeinde prüfe alle Möglichkeiten, um eine höhere Förderung als üblich zu erhalten.
Die Kinderkrippe an der Nordstraße, so Mayer in seinem Bericht weiter, sei an die Grenze ihrer Aufnahmekapazität angelangt. Die Vorplanung für einen Anbau laufe. Für den Teilabbruch, die Erweiterung und Sanierung des Strandbadgebäudes in Westernach sei kürzlich der Bauantrag gestellt worden. Die Gemeinde hoffe, die Baumaßnahme für rund 350000 Euro über den Winter fertigstellen zu können. Interessant, so Mayer, sei die Vorgabe für das Landschaftsschutzgebiet, dass aus baurechtlichen Gründen die Toiletten stehen bleiben müssen.
Die schon länger geforderte Toiletten-Anlage im Leichenhaus werde derzeit für rund 33000 Euro gebaut. Es werde auch eine Behinderten-Toilette eingebaut. Auf dem Friedhof habe man zudem wegen der großen Nachfrage die Urnenmauer um 16 Nischen erweitert.
Investitionen
in die Feuerwehr
Für das neue Fahrzeug, das die Feuerwehr 2019 für 280000 Euro anschaffen wolle, kalkuliere die Gemeinde einen Zuschuss von 100000 Euro ein. Kürzlich sei in einen Anhänger mit Ausrüstung für Ölunfälle für die Feuerwehr Rimsting und neue Atemschutzgeräte für die Wehren Rimsting und Greimharting investiert worden.
Großes Augenmerk, so Mayer, richte die Gemeinde auf die Erneuerung, den Unterhalt und die Sanierung von Pumpwerken und Leitungen für die Wasserversorgung. Das Kanalpumpwerk in Schafwaschen wurde für fast 100000 Euro erneuert; dies sei auch für die Station in der Lindenstraße geplant. Durch eine Kamera-Befahrung soll die Kanalleitung im Hauptort westlich der Staatsstraße auf Schäden untersucht werden. Eine Oberflächenentwässerung soll im Westenbachtal vorgenommen werden. Die Wasserleitung in der Bahnhofstraße und der Wasserhochbehälter in Osterhofen sollen erneuert werden.
Eine Neu- und Nachkalkulation der Gebühren für Wasser und Kanal laufe derzeit, so der Bürgermeister. Für die Aussage, dass es nicht möglich gewesen sei, Bauland für Einheimische zu erwerben, aber man dran bleibe, erntete er zustimmenden Applaus.
Von 76 Rimstingern, so gab der Bürgermeister bekannt, habe man sich in den vergangenen zwölf Monaten verabschieden müssen. Besonders erinnerte er an den Träger der Bürgermedaille, Andi Bauer.