Bergen – Die Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) Bergen bewahrt Jahr für Jahr durch zahlreiche Aktionen das Gedenken an Gefallene, Vermisste und Verstorbene. In der Generalversammlung im Gasthaus „Hochfelln“ in Bergen hat die Vorstandschaft einen Rechenschaftsbericht über das vergangene Vereinsjahr abgelegt.
Die beiden Vorsitzenden Albert List und Josef Steiner ehrten langjährige Mitglieder. Seit 50 Jahren sind Franz Kastner und Peter Pletschacher dabei, seit 40 Bernd Böhm und Karl-Heinz Anfang. Und Zweiter Vorsitzender Steiner kann auf 25 Jahre zurückblicken. Sie alle erhielten die Ehrennadel des Vereins überreicht.
Vorstand List sagte, die Sammlung für die Kriegsgräber an Allerheiligen habe einen Betrag von 900 Euro gebracht. Seinen Angaben zufolge hat die KSK Bergen derzeit 203 Mitglieder, darunter auch 17 Kriegsteilnehmer.
Der Vereinsausflug war am 1. Mai mit 49 Teilnehmern zum Comer See gegangen. List erwähnte in seinem Rückblick außerdem die große zentrale Gedenkfeier in Traunstein im Rathaus mit anschließender Kranzniederlegung an der Kriegsgräberstätte am Hohen Kreuz.
Der Vorsitzende berichtete auch über die sportlichen Aktivitäten. Helmut Haslauer war Bester bei der Vereinsmeisterschaft im Sportschießen und gewann die Wanderscheibe vor Albert List. Beim Dorfschießen in Bergen, das vor Kurzem auf dem Programm stand, schnitt die KSK Bergen mit einem dritten Platz unter 48 teilnehmenden Mannschaften sehr gut ab. Bester KSK-Schütze war Florian List vor Siegfried Rappl.
Bürgermeister Stefan Schneider würdigte den Verein. Er sagte, dass die KSK die Tradition und das Gedenken bewahre. Ehrenvorstand Ernst Lüdiger sprach seinen Respekt vor allem Pfarrer Martin Appel aus, der je nach Art der Veranstaltung stets sachbezogene Themen aufgreife.
Albert List bedauerte das fehlende Engagement jüngerer Mitglieder, die größeres Interesse für die Arbeit der Vorstandschaft zeigen könnten. Der Verein habe nur eine Zukunft, wenn jüngere Mitglieder folgen könnten, so der Vorstand.
Schriftführer Albert Speicher verlas das Protokoll der Generalversammlung im vergangenen Jahr. Kassier Erwin Denk sagte, dass die Ausgaben Jahr für Jahr steigen. Er erinnerte in diesem Zusammenhang an die Erhöhungen von Bankgebühren und fragte, ob denn ein Jahresmitgliedsbeitrag von nur sieben Euro noch zeitgemäß sei.
Für die musikalische Umrahmung der Generalversammlung sorgte Florian List. oh