Zur geplanten Jugendherberge (Berichte und Leserbriefe im Lokalteil):
Die Informationsveranstaltung der Jugendherberge war durchaus interessant, wenngleich auch sehr „schön“ redend. Aber einen guten Grund, weshalb es nicht der alte Standort bleiben kann, gab es nicht, dafür sehr diplomatische Antworten. Selbst in dem Infoflyer wird der „ideale Standort Osternacher Straße“ als einziger, der den Ansprüchen genügt, bezeichnet. Wenn man die Ansprüche „sozial, ökologisch und wirtschaftlich“ durchliest, denkt man sich, das geht doch auch in der Carl-Braun-Straße.
Das DJH kann doch nicht so naiv sein und glauben, wenn sie in der Osternacher Straße bauen, dass sie dann die Letzten wären, die da bauen – Schon mal was von Dominoeffekt gehört?
Für eine Großstadt wäre die Planung sicherlich toll, aber wenn ich die Wahl hätte, würde ich die Wiese samt Pferden nehmen. Die passen deutlich besser ins Landschaftsbild.
Aber die Wahl lässt man uns nicht einmal, nein, im Gegenteil. Man unterstellt uns sogar, Unwahrheiten verbreitet zu haben.
Der Gemeinderat (außer BfP) behauptet, dass die Bürger irreführend und falsch informiert worden sind von den Initiatoren des Bürgerbegehrens und deshalb nicht in der Lage sind, zu wissen, was sie unterschrieben hätten, geschweige denn zu entscheiden. Wir reden über eine geschlossene Frage (ja oder nein), nicht über etwas Kompliziertes.
Jeder Bürger von Prien, der sich für mündig hält, sollte die Initiatoren und die Bürger für Prien in dieser Sache unterstützen, sie haben es verdient. Sie sind immer präsent und sehr engagiert.
Schade um unser Bürgerbegehren – es war unser erstes –, wir haben immer nach bestem Gewissen mit den Informationen, die uns zur Verfügung standen, informiert. Jetzt sind wir schlauer und starten ein neues.
Anke Manz
Prien