Die KSK und die weiteren Chieminger Ortsvereine begannen ihr Gedenken an die Verstorbenen, Vermissten und Gefallenen mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche. Danach ging es zum Kriegerdenkmal, wo die Blasmusik Chieming spielte und KSK-Vorsitzender Siegfried Engl einleitende Worte sprach. Nach dem Libera durch Pater Gabriel Budau legten Bürgermeister Benno Graf, VdK-Ortsvorsitzende Angela Laab und Rupert Steiner von der KSK Kränze nieder. Engl sagte, der Volkstrauertag sei ein Tag des Innehaltens, der Erinnerung und des Gedenkens, man solle aber auch dankbar dafür sein, dass seit 72 Jahren in Deutschland Frieden herrsche und die Kinder in ganz Deutschland in einer freiheitlich verfassten Demokratie auswachsen können. Weltweit, so Engl, wurden 2016 über 226 Konflikte gewaltsam ausgetragen – vor allem im Nahen Osten. „Die Toten verpflichten uns Lebende“, sagte Engl. Sie seien nicht anonym, hinter jedem Namen stecke ein Schicksal.Foto humm