Bergen – Das Interesse von Gewerbebetrieben, Grundstücke im „Industriegebiet Autobahn II“ zu erwerben, ist sehr groß. Diese Mitteilung machte Bürgermeister Stefan Schneider in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats.
Einen großen Teil der dortigen Fläche hatte vor einigen Jahren die Firma Deutz erworben – in der Absicht, eine Motorenfertigungshalle zu errichten. Deutz benötigte 30000 Quadratmeter, der Verkäufer jedoch wollte insgesamt 40000 abgeben. Die restlichen 10000 Quadratmeter kaufte die Gemeinde Bergen.
Zwischenzeitlich rückte die Zentrale der Firma Deutz mit Sitz in Ulm aus wirtschaftlichen Gründen von diesem Vorhaben ab und machte alles rückgängig. Und so kaufte die Gemeinde Bergen zusammen mit dem Landkreis diese 30000 Quadratmeter Gewerbefläche. Somit stehen nun insgesamt gut 40000 Quadratmeter Gewerbefläche für Betriebe zur Verfügung.
Der Bürgermeister erläuterte, Baurecht sei dort seit 2008 vorhanden. Alle Grundstücke könnten laut Stefan Schneider verkauft werden.
Stadtplaner Andreas Jurina von der Planungsgruppe Straßer aus Traunstein empfahl, mit der Planung der Erschließung möglichst schnell zu beginnen. Sofort zu ändern sei der Bebauungsplan „Industriegebiet Autobahn II“.
Auf Fragen der Räte teilte Bürgermeister Schneider mit, dass Ausgleichsflächen vorhanden seien, ein Schallschutzgutachten komme noch, der markante Einzelbaum – eine Linde – bleibe an ihrem bisherigen Standort stehen.
Gemeinde ändert
Bebauungsplan
Der Gemeinderat gab grünes Licht für die Änderung des Bebauungsplans „Industriegebiet Autobahn II“. Er erließ den Aufstellungsbeschluss, dem nun die öffentliche Auslegung des Plans dann folgt. oh