Förderverein „Eine Halle für Grabenstätt“ löst sich auf

Insgesamt 114000 Euro beigesteuert

von Redaktion

Die Arbeit ist erledigt, die Halle steht schon längst und ist jetzt bestens ausgerüstet. Und so löst sich nun der 2010 gegründete Förderverein „Eine Halle für Grabenstätt“ auf. In den vergangenen Jahren hat er rund 141000 Euro beigesteuert.


Grabenstätt
– „Wir konnten wieder einiges für die Halle erledigen“, freute sich der Vorsitzende des Fördervereins „Eine Halle für Grabenstätt“, Karl-Heinz Austermayer, in der Jahreshauptversammlung im Gasthof „Grabenstätter Hof“. Angeschafft worden seien im vergangenen Vereinsjahr unter anderem für 845 Euro ein Tischtennisroboter für die Tischtennisabteilung und auf Anfrage der Elternschaft ein klappbarer Wickeltisch zum Preis von rund 420 Euro. Letzterer befinde sich in der Behindertentoilette. Etwas hingezogen hat sich Austermayer zufolge die Anschaffung der zehn rund 2537 Euro teuren Verkaufstische mit Rollwagen. „Im Oktober haben wir uns dann im Ausschuss entschlossen, noch eine weitere Tischtennisplatte mit Umrandung für 773 Euro, einen abschließbaren Badminton-Schrank für 599 Euro und eine Badminton-Netzhalterung für 61,85 Euro zu besorgen“, betonte Austermayer und verwies auf insgesamt 5236 Euro, die nochmals für die Vervollständigung der Ausstattung der Turn- und Mehrzweckhalle Grabenstätt ausgegeben worden seien.

Auch Hallenböden wurden heuer noch sechs Stück für insgesamt 300 Euro veräußert. „Damit wurden von 968 Quadratmetern Hallenböden insgesamt 678 verkauft, also rund 70 Prozent der gesamten Fläche“, freute sich Austermayer und sprach von einem „richtigen Highlight“.

Da es im Berichtsjahr nur drei Austritte gegeben habe, so Austermayer, liege der Mitgliederstand immer noch bei 107 Personen. Schatzmeisterin Gabi Lohwasser untermauerte die erfreulichen Zahlen.

Hilfe war „etwas ganz Besonderes“

„Wir sind nun der Meinung, dass es an der Zeit ist, den Verein abzuschließen, weil der Vereinszweck erfüllt ist“, betonte Austermayer und verwies auf den einstimmigen Beschluss in der letzten Ausschusssitzung, den Mitgliedern in der Jahreshauptversammlung die Auflösung des Vereins zu empfehlen. Und so kam es nun auch: Die Mitglieder beschlossen einstimmig die Auflösung. Sie bestimmten Karl-Heinz Austermayer und Gabi Lohwasser zu Liquidatoren und übertrugen ihnen die Einzelvertretungsmacht.

Austermayer, der 2013 den mittlerweile verstorbenen Manfred Langerspacher an der Spitze des Fördervereins abgelöst hatte, ließ noch mal die Erfolgsgeschichte Revue passieren und erinnerte unter anderem an die Einweihung der Turnhalle im Mai 2013. Die Halle sei bereits schuldenfrei, man habe deren Ausstattung um Sportgeräte, Küchenausstattungen, Defibrillator und vieles mehr sinnvoll ergänzen können.

Die 141000-Euro-Gesamtleistung sei „etwas ganz Gewaltiges“, so Bürgermeister und stellvertretender Fördervereinsvorsitzender Georg Schützinger. Bei der Gründung sei man nur von einem Bruchteil ausgegangen. Man sehe wieder einmal, was man gemeinsam erreichen könne.

Der stellvertretende Vorsitzende des TSV Grabenstätt, Marc Aigner, freute sich über die vom Förderverein finanzierten Anschaffungen und lobte dessen „tolle Arbeit und Unterstützung“ in den letzten sieben Jahren.

Es sei eine „riesige Leistung“ gewesen, die Halle „für nur 3,6 Millionen Euro“ hingestellt zu haben, „das sucht seinesgleichen“, meinte TSV- Ehrenvorsitzender Roman Metzner. Ohne die immense Eigenleistung und das großartige Engagement des Fördervereins wäre das Projekt nicht zu stemmen gewesen. mmü

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