Jugendtreff Grabenstätt

Renovierungen sind notwendig

von Redaktion

Toiletten müssen unter anderem dringend in Angriff genommen werden

Grabenstätt – Im Jugendtreff sind Mängel aufgetreten, Renovierungen sind vonnöten.

Vor rund sieben Jahren hat die Gemeinde im alten Feuerwehrhaus einen Jugendtreff ins Leben gerufen und kurz darauf die Diakonie Rosenheim als Träger gewinnen können. Der von Petra Untermeierhofer im Auftrag der Diakonie und der Gemeinde geleitete Jugendtreff ist eine Erfolgsgeschichte, dennoch liegt mittlerweile einiges im Argen. „Die Toiletten müssen dringend in Angriff genommen werden. Wir sind eine öffentliche Einrichtung – und da muss es getrennte Toiletten für Weiblein und Männlein geben“, so Untermeierhofer in der Jahreshauptversammlung des im Vorjahr gegründeten Fördervereins. Von den Anschlüssen her wäre das kein Problem. Ein weiteres Ärgernis seien die Pissoirs, die nicht vom übrigen Raum abgetrennt seien und von denen nur eines funktioniere.

Eine potenzielle Gefahr gehe von den vor dem Jugendtreff abgestellten Autos und Anhängern aus, hieß es weiter. Ratsam sei die Anschaffung eines Feuermelders und -löschers. Für die Jugendlichen, die den betreuten Jugendtreff montags von 16 bis 18 Uhr, donnerstags von 16 bis 17 Uhr und freitags von 17 bis 20 Uhr besuchen können, sei es zudem „sehr wichtig, dass wir in Zukunft freies WLAN für alle haben“, so Untermeierhofer. Dringend ausgetauscht werden müsse der alte Röhrenfernseher, an den sich zum Beispiel keine Xbox anschließen lasse. Zu allem Überfluss sei zuletzt der Ofen kaputtgegangen.

Abgesehen von dem Billardtisch, die die Gemeinde finanziert hat, basiert die Innenausstattung auf Spenden und Eigenleistung. Die Jugend hat mit dem Renovieren bereits selbst begonnen und das Fenster in der Küche neu gestaltet.

Da sich die Jugendlichen unter ihrer Aufsicht vorbildlich verhalten würden, Rauchen und Alkohol absolut tabu seien und der Jugendtreff nur dreimal die Woche früh abends offen sei, könne sie Beschwerden wegen Lärmbelästigung nicht nachvollziehen, so Untermeierhofer. Ein Umzug aus der Wohnsiedlung in ein Gebäude am Ortsrand habe sich leider nicht realisieren lassen.

Da zuletzt viele altgediente Jugendliche ausgeschieden seien, „ist es wichtig, dass wir Werbung machen und den neuen Kindern und Jugendlichen ab zwölf Jahren einen Jugendtreff zur Verfügung stellen, in dem was geboten ist und in dem sie sich wohlfühlen“, appellierte die stellvertretende Fördervereinsvorsitzende Elli Rieperdinger. Die Jugendtreffmädchen Sara und Julia haben hierfür bereits eine „Jugendtreff-Community“ auf Facebook eingerichtet.

Der 15-jährige Tom Richard lässt sich derzeit zum Jugendleiter ausbilden. mmü

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