Reit im Winkl – Schriftführer Franz Höflinger erwähnte in seinem Bericht, dass bei den Neuwahlen im Vorjahr Wolfgang Neumaier für weitere drei Jahre in seinem Amt bestätigt worden war. Kassier Georg Speicher berichtete, dass der Verein derzeit 131 Mitglieder hat. Bedenklich stimme, dass angesichts der Altersstruktur die Mitgliederkurve in den nächsten Jahren stetig nach unten weise.
Seit Wegfall der allgemeinen Wehrpflicht werde es immer schwieriger, neue und vor allem junge Mitglieder zu bekommen, sagte Neumaier dazu. Auch für Frauen sei die Kameradschaft offen, einige seien schon dabei. „Unsere Ideale, die wir vertreten, haben auch einen beträchtlichen Anteil daran, dass wir jetzt schon so lange in Frieden leben dürfen“, warb er für Vereinsbeitritte.
In seinem Rechenschaftsbericht erwähnte er unter anderem die Teilnahme an der Wallfahrt des befreundeten Kameradschaftsbunds Kössen nach Klobenstein. Auch die Beteiligung am Jubiläumsfest in Kammer und an örtlichen kirchlichen Prozessionen rief er in Erinnerung.
Der Vorsitzende lobte die Gemeinde für die Zusage eines beträchtlichen Zuschusses für einen neuen Fahnenschrank und für die Mithilfe und Spende bei der Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge. Für den eigenen Schaukasten am Gemeindeamt werde man sich jetzt um einen besser einsehbaren Platz bemühen.
Zweiter Bürgermeister Andreas Heigenhauser lobte die Vorstandschaft für ihr stetiges Engagement für die Ziele der Kameradschaft. Bei Beerdigungen sei er oft beeindruckt über die Präsenz der Fahnenabordnung der Soldaten- und Kriegerkameradschaft. „Sie ruft uns stets ins Bewusstsein, dass wir in einer solch glücklichen Zeit leben dürfen“, sagte er dazu.
Zusammen mit Neumaier ehrte Heigenhauser langjährige Vereinsmitglieder. Das Ehrenzeichen für 30-jährige Treue bekamen Hans Ritzer und Adolf Schwentner.