Bergen – Bernhard Hohmann vom Planungsbüro Hohmann-Steinert aus Übersee, einem Fachbüro für Landschafts- und Ortsplanung, informierte im Gemeinderat über eine mögliche Überplanung des Ortsteils Hausen. Er erläuterte unter anderem, dass es dort vier landschaftliche Betriebe gebe wie auch ein Wohngebiet. Nach seinen Worten befindet sich dies alles im Außenbereich.
Hohmann entwarf zwei Lösungsmöglichkeiten: entweder den Bebauungsplan zu ändern oder die Ortsabrundungssatzung zu erweitern. Eine Bebauungsplanänderung gibt laut dem Vortragenden der Gemeinde die Möglichkeit, als Erstes ein immissionsschutzrechtliches Gutachten erstellen lassen zu können, das sich mit schädlichen Einwirkungen auch befassen würde, allerdings von den Kosten her teuer sein könnte. Hohmann sagte, so ein Gutachten beinhalte ein akribisches Vorgehen und würde Rechtssicherheit bieten, besonders qualifizierte Fachleute müssten sich damit auseinandersetzen.
Die Erweiterung der Ortsabrundungssatzung sei auf der anderen Seite zwar wesentlich kostengünstiger, so Hohmann weiter. Sie biete aber keine absolute Rechtssicherheit. oh