Trachtenverein Staudach-Hochgern

Mehr Trachtlerkinder

von Redaktion

Mit 51 Kindern ist der Trachtenverein Staudach-Hochgern sehr gut aufgestellt. Auftrittsmöglichkeiten seien sehr wichtig, betonte Jugendwart Andreas Hell in der Jahreshauptversammlung im Gasthof „Zum Ott“ .

Staudach-Egerndach – Vor den Berichten wurde Uschi Osterhammer zur Trachtenwartin gewählt, und Korbinian Schmid übernahm für Andreas Höger das Amt des Zweiten Fähnrichs.

Waren es im vergangenen Jahr noch 25 Buam und 20 Dirndl, so stieg die Zahl auf 29 Buam und 22 Dirndl an, informierte Jugendleiter Andreas Hell. Zwei Buben wechseln zu den Aktiven. Hell erinnerte an 35 Proben, die Faschingsgaudi im Trachtenheim, das Maibaumaufstellen, den Jugendhoagart, zwei Standkonzerte, das Obstanger-Fest, das Sechs-Vereine Preisplatteln, den Almtanz und das Vereinspreisplatteln. Dennoch bräuchten die Kinder mehr Auftrittsmöglichkeiten. Nächstes Jahr seien zwei Almtänze geplant.

Zwischen 29 und 18 Aktive konnte Vorplattler Sepp Pfeiffer bei den Proben zählen. Neben dem Adventsmarkt galt es, die Faschingsaufführung einzustudieren und beim Maibaumfest die Verpflegung zu übernehmen. Auch beim Obstangerfest bedienten die Aktiven. Das neue Nußbaumfest wurde mit sehr gutem Erfolg durchgeführt. Des Weiteren waren die Aktiven beim Hebstfest und beim Bezirksmusikfest in Grabenstätt. Ein besonderer Höhepunkt sei der Heimatabend mit der Blaskapelle Groß Harras aus Österreich gewesen.

Röckefrauen-Vertreterin Anita Huber erinnerte an den Glühweinstand beim Adventsmarkt, den Ausflug in die Milchwerke Berchtesgadener und lobte die Frauen fürs Kuchenbacken und das Herrichten des Leutwagens fürs Gaufest. Dieses Jahr wurde gemeinsam getörggelt.

Nach wie vor seien es 13 Schnalzer, informierte Hermann Neumayer. Für sie seien die Standkonzerte im Freien wichtig, da sie in Sälen nicht aufgetreten können.

Vorsitzender Nikolaus Weisser ergänzte in seinem Bericht die Ausführungen der Sachgebietsleiter. Der Trachtenverein habe den Erlös aus dem Adventsmarkt der Krieger- und Soldatenkameradschaft für die neue Fahne spendiert. Weisser dankte der Feuerwehr, die gemeinsam mit dem Trachtenverein den Faschingsball ausrichtete, und schwärmte vom Bezirksmusikfest in Grabenstätt und vom Gaufest in Atzing. Da sich der Patenverein „Penzberger Stamm 1895“ zum Jahresende auflöst, habe der Staudacher Trachtenverein keinen Patenverein mehr.

Nach dem einwandfreien Kassenbericht von Regina Zaiser wurden verdiente Mitglieder geehrt. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Martina Gaukler und Anita Huber ausgezeichnet. Ein halbes Jahrhundert halten Sebastian Buchner und Franz Heigenhauser dem Verein die Treue, und auf 60 Vereinsjahre blicken Alfred Bachmann, Rosmarie Bachmann, Ria Pfeiffer und Schorsch Perl zurück. Die Ehrungen für 70-jährige Zugehörigkeit wird Weisser an Maria Wust und Lona Sigl noch überreichen.

Fleißig sei die Staudach-Egerndacher Musi beim Proben, so Bürgermeister Hans Pertl. Erst vor einem Jahr wurde der Versuch gestartet, nun seien bereits 20 Leute, teils ohne instrumentelle Vorbildung, in der Kapelle.

Viel geplant

im Jahr 2018

Der Vorsitzende erinnerte an die weiteren Termine heuer: den Staudach-Egerndacher Advent am 1. Dezember ab 15 Uhr im Garten des Gasthofs „Zum Ott“, die Weihnachtsfeier am 9. Dezember ab 19.30 Uhr im Trachtenheim, den Almtanz am 29. Dezember ab 20 Uhr im Gasthof „Mühlwinkl“.

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