Schleching – Einen Rückblick auf das vergangene Jahr gab Vorstand Emil Huber in der Jahreshauptversammlung der Krieger- und Soldatenkameradschaft. Er freute sich über die gute Beteiligung der Mitglieder an den Veranstaltungen.
Ludwig Schlagbauer verlas den Kassenbericht. Das Ergebnis ist seinen Angaben zufolge ausgeglichen.
Unter den 187 Mitgliedern sind acht Ehrenmitglieder, sechs Kriegsteilnehmer und 125 Reservisten. Die Sammlung für die Pflege der Kriegsgräber ergab einen Betrag von 600 Euro, der an den Volksbund der Kriegsgräberfürsorge ging.
Der Verein ehrte drei Mitglieder für 40-jährige Mitgliedschaft: Auszeichnungen erhielten Mich Bachmann, Hermann Loferer und Fritz Lutzenberger.
Die Mitglieder wählten einen neuen Schriftführer. Amtsinhaber Stefan Greif trat aus beruflichen Gründen zurück. Bürgermeister Josef Loferer übernahm die Wahlleitung. Er lobte Stefan Greif für seine Tätigkeit und für die abgehaltenen Ehrenwachen am Kriegerdenkmal und in der Kirche. Greif versicherte, die Ehrenwachen auch in Zukunft weiter zu halten und berichtete, dass er demnächst von Andi Birnbacher dabei unterstützt werde.
Auf Vorschlag der Vorstandschaft wählten die Mitglieder Peter Raider einstimmig zum neuen Schriftführer. Er ist 2014 in die Krieger- und Soldatenkameradschaft Schleching eingetreten, er lebt seit fünf Jahren in Schwendt.
Loferer griff ein Thema der letzten Versammlung auf, nämlich die Verlegung des Kriegerdenkmals vom neuen Friedhof auf den Dorfplatz. Er berichtete von den Problemen für die Sperrung der Bundesstraße beim gemeinsamen Gang zum Denkmal und von der fehlenden Ruhe zur Einkehr. Früher war es seinen Angaben zufolge sicher die richtige Entscheidung gewesen für den Standort auf gemeindlichem Grund, aber heute wäre es besser, das Denkmal mehr in den Fokus zu rücken mit dem neuen Standort, besonders auch für jüngere Menschen, meinte Loferer. Man hätte es besser vor Augen und würde nicht den Bezug dazu verlieren.
Der Bürgermeister möchte die Meinung der Bürger einholen, er wäre hundertprozentig für eine Verlegung. Die Finanzierung könnte durch Spenden und eventuell die Gemeinde aufgebracht werden. wun