60000 Euro für Schadstoffsanierung

von Redaktion

Arbeiten in Sommerferien in Grundschule

Breitbrunn – Für Maßnahmen zur Schadstoffbekämpfung und zur Sanierung in der Grundschule Breitbrunn in den Sommerferien (wir berichteten) hat die Verwaltungsgemeinschaft (VG) der drei Gemeinden Breitbrunn, Gstadt und Chiemsee als Sachaufwandsträger 60000 Euro ausgegeben, gab Geschäftsführer Thomas Wagner in der jüngsten VG-Sitzung im Breitbrunner Rathaus bekannt.

Bauamtsleiter Bert Vodermair, der die Arbeiten koordiniert hatte, berichtete ausführlich über die Maßnahmen in den einzelnen Räumen. Die abschließenden Messungen hätten ergeben, dass keinerlei relevante Schadstoffmengen, wie Schimmelpilze, Asbest, Kunststofffasern, Formaldehyd oder Ausdünstungen von Holzschutzmitteln mehr nachgewiesen werden konnten.

Nachdem bei Messungen im Zusammenhang mit der Sanierung des Bodens im Religionszimmer auffällige Werte festgestellt worden waren, wurden die Messungen seinerzeit auf alle Räume ausgeweitet. Dabei seien Pilzsporen in vier Räumen festgestellt worden, so Vodermair weiter. Eine fachgerechte Schimmelbekämpfung sei umgehend in Auftrag gegeben worden.

Schimmel und Asbestfasern

in Bodenbelag

Außerdem sei durch die Messungen im Religionszimmer bekannt geworden, dass Asbestfasern im Kleber und im Bodenbelag vorhanden seien. Diese seien in der gebundenen Form unbedenklich und in der Luft nicht nachzuweisen, erklärte der Bauamtsleiter. Der Bodenbelag im Religionszimmer sei aber vorsorglich von einem Fachbetrieb ausgebaut und entsorgt worden.

Die Räte nahmen den Bericht ohne Kommentar zur Kenntnis. th

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