Unterwössen – Nach arbeitsintensiven Vorplanungen hat das Gremium nun den Bauzeiten- und Finanzplan einstimmig genehmigt. Gegenüber dem Vorentwurf seien die Kosten um fünf Prozent gestiegen, gab Architekt Christoph Scheithauer bekannt. Insgesamt liege man jetzt bei 6,436 Millionen Euro brutto.
Gemeinde muss
knapp 2,8 Millionen selber schultern
„Trotzdem schaut alles nicht schlecht aus“, sagte Geschäftsleiter Thomas Müllinger, der den Finanzplan vorstellte. Die Zuschüsse aus sechs Fördertöpfen summieren sich auf 3,702 Millionen Euro. Die verbleibenden 2,798 Millionen Euro müsse die Gemeinde schultern. Die genannten Beträge blieben höchstwahrscheinlich so, „aber a noch ein bisschen ohne Gewähr“, räumte Müllinger ein.
Finanziert werden soll der Gemeindeanteil laut Geschäftsleiter zum größten Teil aus den Rücklagen in Höhe von einer Million Euro. Jeweils 500000 Euro könnten aus den Haushaltseinnahmen von 2018 und 2019 erwirtschaftet werden. Insgesamt wäre somit nur ein Kredit von 800 000 Euro nötig. „Uns kommt zugute, dass die Zuschüsse gesichert sind und die Steuern fließen“, resümmierte Müllinger.
Die Folgekosten für den Unterhalt des Gebäudes seien mit einem Defizit von geschätzten 70000 Euro pro Jahr grob geschätzt und angesetzt worden.
Baubeginn soll
schon Anfang
Februar sein
Positiv, so Bürgermeister Ludwig Entfellner, sei auch die inzwischen erteilte Zustimmung der Regierung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn. Im Austausch mit den Förderstellen seien zudem noch vor der Ausschreibung vier Millionen an förderfähigen Kosten bewilligt worden. Auf einen Großteil davon habe man einen Zugriff, andere stünden bereit.
„Diese insgesamt gute Ausgangslage hat uns veranlasst, den früheren Bauzeitenplan von insgesamt sieben Bauabschnitten aufzugeben und alles in einem Schritt fertigzustellen“, so der Rathauschef.
Nun, so informierten die Architekten Scheithauer und Ulrich Farthofer, wolle man keine Zeit verlieren und die Winterzeit für die Ausschreibungen nutzen. Schon am 6. oder 8. Februar sei der geplante Baubeginn.