Reit im Winkl – Als erfolgreicher Langläufer wurde Toni Reiter mehrfacher deutscher und bayerischer Meister. Einen Namen machte er sich auch als Langlauf-Bundestrainer und hervorragender Bergsteiger. Nun feierte er seinen 80. Geburtstag. Der Wintersportverein Reit im Winkl schenkte ihm als besondere Auszeichnung den „WSV-Hut“ – überreicht von Ehrenvorsitzendem Walter Vogel.
Von 1962 bis 1972 errang Toni Reiter vier deutsche Meistertitel mit der Vereinsstaffel des WSV Reit im Winkl und einen mit der Länderstaffel von Bayern. Dazu wurde er viermal bayerischer Meister mit der Vereinsstaffel und zweimal mit der Gaustaffel des Skiverbands Chiemgau. 1965 gewann der ehemalige Zollbeamte die internationalen Zollskimeisterschaften im Mannschaftslanglauf.
Gastkommentator bei Olympischen Spielen
Ab 1972 trainierte Reiter zunächst die Nachwuchs- dann die Damenmannschaft des Deutschen Skiverbands. Von 1976 bis 1980 war er Bundestrainer der Herren-Langlaufmannschaft. Seine Staffel wurde bei den Olympischen Winterspielen 1980 in Lake Placid Vierter. Reiter war zudem Mitherausgeber eines Buches über den Skilanglauf und Gastkommentator im Fernsehen bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften.
Eine große Leidenschaft war für Reiter schon immer das Bergsteigen. Ihm gelangen mehrere sehr schwere Kletterrouten in den Dolomiten und im Wilden Kaiser. Sogar den Mount McKinley in Alaska bestieg er. Auch heute noch ist der Jubilar sportlich aktiv, unter anderem ist er ein ausgezeichneter Golfer.sh