Reit im Winkl – Es sei ihm eine große Ehre gewesen, bei der Dreifaltigkeitsbruderschaft mitzuwirken, sagte Pfarrer Martin Straßer beim Requiem für den im Alter von 76 Jahren verstorbenen Hans Neumeier, dem Müllerbauer-Hans. Er bedankte sich beim Verstorbenen für die großen Verdienste in den 28 Jahren der Mitgliedschaft. Als engagierter Sprecher habe er beispielsweise auch den Anstoß dafür gegeben, dass die Bruderschaft vor kurzem neue Kutten bekam. Wertvolle Dienste für die Pfarrei habe er auch als Lektor erbracht.
Feierlich umrahmt wurde das Requiem von den Walchschmied Sängern und vom Koasawinkl Singkreis, dem Neumeier angehört hatte. Am offenen Grab, über dem sich die Fahnen der Bruderschaft und des Trachtenvereins senkten, sang der Singkreis den Andachtsjodler.
Er sei ein Volksmusikant mit Leib und Seele gewesen, sagte Michael Neumaier vom GTEV „Dö Koasawinkla“ im Nachruf für das verstorbene Mitglied. Mit dem Müllerbauer Dreigesang und dem Reit im Winkler Viergesang habe er viele Jahre die Heimatabende und andere Trachtenveranstaltungen bereichert und sich in seiner langjährigen Mitgliedschaft wirksam für Brauchtum und Volksmusik eingesetzt.sh