Prien – Die Mitglieder der Steuerungsgruppe, die sich die Ernennung Priens zur Fair-Trade-Gemeinde zum Ziel setzen, organisierten ihre vierte und damit letzte Veranstaltung, um den begehrten Titel beantragen zu können. Angela Kind, Gabriele Rau und Inge Messerschmitt boten aromatischen Arabica-Kaffee aus Südamerika, feinen Ceylon-Tee und köstliche Schweizer Granatapfel-Gelee-Schokolade zur Verkostung im Priener Regionalmarkt der Familie Kollmannsberger an.
Ziel der Aktion war es, Einkaufende dafür zu sensibilisieren, Waren aus Drittländen zu fairen Preisen zu kaufen. So könnten die Erzeuger davon leben und müssten sich nicht auf die Flucht begeben, sagte Angela Kind. Dies gelte auch für heimische Produzenten.
Über 50 Fair-Trade-Produkte gehören zum Angebot im Priener Regional- und Biomarkt. „Fairer Handel fängt vor der Haustüre an“, erklärte Julia Kollmannsberger ihre Philosophie. Biofirmen legen ihren Angaben zufolge seit jeher großen Wert auf eine faire Zusammenarbeit mit den Erzeugern. So seien auch ihre heimischen Produkte „fair gehandelt“, so die Inhaberin. Ihr Angebot reiche von Milch über frisches Lammfleisch bis hin zu Reis, Tee, Kaffee, Schokolade und Müsli. Für sie sei das selbstverständlich. Es sei aber schön, dass man erneut darauf aufmerksam mache.
„Die Ware ist nicht billig, ihren Preis aber auf alle Fälle wert, denn sie sind hochwertig, besonders achtsam verarbeitet mit viel Rücksicht auf die Ressourcen“, so Kollmannsberger. wp