Spatenstich in Bernau

Museum für Modellautos entsteht

von Redaktion

Dieser Tage erfolgte in Bernau ein symbolischer Spatenstich für ein Modellauto-Museum. Ab Oktober 2018 können im Areal des Wohnmobilplatzes neben der Tennis- und Kletterhalle auf 170 Quadratmeter Ausstellungsfläche Modelle von Autos, Schiffen und Flugzeugen besichtigt werden.

Bernau – Nur wenigen Menschen ist es vergönnt, sich einen Lebenstraum zu verwirklichen. Nach mehreren Jahren der Planung, verbunden mit der Gründung einer Stiftung, konnte nun Thomas Schneider, der Besitzer der Hasberg-Schneider GmbH mit Firmensitz in Bernau – einer der weltweit bedeutendsten Hersteller von Präzisionslehrenbändern und Unterlagsfolien aus hochwertigem gehärteten Kohlenstoffstahl, nichtrostenden Edelstahl und Messing – zur Tat schreiten. Zu dem Spatenstich waren neben den Architekten Alexander und Stefan Berthold auch die Stiftungsräte Hans Krämmer, Günther Moog und Gertrud Kosatschek auch Bürgermeister Philipp Bernhofer und Kulturreferentin Michaela Leidel gekommen.

Mitte Dezember sollen bereits die Holzwände und das später zu begrünende Dach geliefert und aufgebaut werden. Schneider rechnet damit, dass der Innenausbau und die Verkleidung des Kubus mit bunten Trepsa-Platten bis Ende Februar abgeschlossen sein wird. Für das Einräumen und Beschriften der Exponate lässt er sich bis Oktober Zeit, bevor an einem „Tag der offenen Tür“, bei Blasmusik und Festzelt, die Eröffnung gefeiert werden soll.

Geplant ist eine feste Dauerausstellung und – im jährlichen Wechsel – eine Sonderausstellung, was bei insgesamt fast 20000 Objekten, die Thomas Schneider besitzt, die nächsten Jahre ausfüllen dürfte.

Bernhofer lobte Schneider für dessen Engagement für den Bernauer Tourismus. Der Bürgermeister freute sich, dass Bernau durch diese Eigeninitiative zum einen ein zusätzliches Schlechtwetterangebot für seine Bewohner und Gäste erhalte. Zum anderen werden laut Bernhofer sicher auch viele Sammler und Modellauto-Interessierte aus ganz Deutschland einen Abstecher nach Bernau machen.

Bei einem Weißwurstfrühstück konnten die Anwesenden viele Einzelheiten über den Bau und die Ausstellungsplanungen erfragen. gle

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