Pfarrkirche Breitbrunn

Neuer Volksaltar wird geweiht

von Redaktion

Festgottesdienst beginnt am Sonntag um 10 Uhr

Breitbrunn – Ein festlicher Tag für die Pfarrei Breitbrunn St. Johannes wird der kommende Sonntag, 3. Dezember. Der neue Volksaltar wird von Weihbischof Wolfgang Bischof geweiht. Der Festgottesdienst beginnt um 10 Uhr.

Außerdem feiert die Gemeinde die Fertigstellung des neuen Daches für das Langhaus der Kirche, das bis auf einige Restarbeiten vollendet ist. Kirchenpfleger Stefan Obinger schätzt, dass in einer Woche alles endgültig erledigt ist. In der Kirche wurden zudem einige liturgische Orte neu gestaltet. Schäden an der Außenfassade wurden ausgebessert.

Nach dem Gottesdienst wird in der Chiemseehalle in Breitbrunn bei einem gemeinsamen Mittagessen weiter gefeiert.

Die Pfarrei hatte schon vor einigen Jahren selbst Vorarbeiten zur umfassenden Renovierung und teilweisen Umgestaltung des Gotteshauses geleistet. Bereits 2012 wurde der Dachstuhl entrümpelt, um ungehindert an die Dachstuhlkonstruktion zu kommen. Das Finanzierungskonzept von Pfarrei und Ordinariat von 2015 sah bei einem geplanten Gesamtvolumen für die Dacherneuerung von 1,4 Millionen Euro eine Selbstbeteiligung der Pfarrei von acht Prozent vor. Mit Aktionen und Spenden hatte die Pfarrei 30000 Euro zusammengetragen.

Ebenfalls schon vor einigen Jahren hatte sich die Kirchenverwaltung mit einer notwendigen Neugestaltung der liturgischen Orte in der Kirche befasst. 2015 fiel die Wahl auf einen Entwurf des Bildhauers Anton Stegmayer aus Kiefersfelden, der einen neuen Ambo und Volksaltar aus Stein sowie die Restaurierung des Steinbodens im Altarbereich vorsah. Für die Finanzierung hatte die Pfarrei über mehrere Jahre zweckgebundene Mittel angehäuft. Das Ordinariat sicherte zudem die gleiche Förderung wie bei der Dachsanierung zu.

„Der Altar ist

die geistliche Mitte

der Kirche.“

Pfarrer Andreas Przybylski

Pfarrer Andreas Przybylski sieht in der Umgestaltung des Altarraums mehr als die bauliche Veränderung der liturgischen Orte. „Der Altar ist die geistliche Mitte der Kirche. Er erinnert an den Tisch, um den Jesus seine Jünger zum Letzten Abendmahl versammelt hat“, so der Priester in einem Schreiben an seine Gemeinde.

Der Pfarrer erinnert auch an den Brauch, dass Reliquien von Märtyrern oder anderen Heiligen unterhalb eines neuen Altares beigesetzt werden. Auf besonderen Wunsch des Seelsorgeteams und des Pfarrgemeinderates sowie mit Genehmigung des Konvents des Klosters von Frauenchiemsee werde beim neuen Volksaltar eine Reliquie der seligen Irmengard eingesetzt, der ersten Äbtissin der Abtei Frauenwörth.

Im Innern des Gotteshauses wurden im Zuge der Arbeiten einige Änderungen und Verbesserungen vorgenommen. Das Pflaster im Presbyterium, einem Chorraum, wurde saniert, die Kommunionbank, die keine Funktion mehr hatte, ausgebaut.

Mit dem Einbau des neuen Altars, des Ambos für die gottesdienstlichen Verkündigungen und Predigten sowie der Sedilien, der Sitze für Priester, wurde der Altarraum neu gestaltet.

Schließlich wurden auch noch die technische Ausstattung und die Beleuchtung des Altarraumes modernisiert.

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