Grassau – Die „Grassauer Christbaumkugel“ gibt es ab jetzt zu kaufen: vor und nach den Gottesdiensten am heutigen Samstag um 19 Uhr und am morgigen Sonntag um 10 Uhr. Dieses Jahr diente die Grassauer Pfarrkrippe als Motiv für die Sammlerkugel.
Der Verein zur Sanierung der Pfarrkirche gab wieder limitierte 300 Stück in Auftrag. Gewählt wurde eine rote mit goldenen Ornamenten verzierte Kugel. Als Vorlage für das Motiv diente die Grassauer Pfarrkrippe, die alljährlich in der Adventszeit einen besonderen Platz in der Pfarrkirche findet. Diese Krippe stammt aus dem Jahr 1947. Man wollte damals mit dem Auftrag einen in Not geratenen Schnitzer unterstützen und gab die Krippe in Auftrag. Die Figuren sind schlicht gearbeitet, aber dennoch markant. Auf unnötigen Firlefanz wurde verzichtet, nicht aber auf das heilige Paar, das Christkind, die Hirten, den Verkündigungsengel wie auch die Heiligen Drei Könige. Schafe und auch der Ochse ergänzen die große Krippe. Ein offener Stall dient dem Paar als Unterkunft. Gewählt wurde dieses Motiv auch, weil die Erzählung der Geburt Jesu in einem Stall zu den bekanntesten Geschichten der Menschheit zählt, jahrhundertelang aber keine Darstellung in der Kunstgeschichte vorhanden war. Erst der heilige Franz von Assisi, der als Erfinder der Weihnachtskrippe gilt, stellte im Jahr 1223 in Greccio das Weihnachtsgeschehen mit lebenden Tieren und Menschen nach. Natürlich korrespondiert diese schöne Weihnachtskugel auch mit dem Inhalt der diesjährigen Weihnachtsausstellung während des Grassauer Advents vom 15. bis 17. Dezember. Im Heftersaal werden dann an die 70 Krippenexponate gezeigt.
Der Erlös aus dem Verkauf der „Grassauer Christbaumkugel“ fließt in die Sanierung der Pfarrkirche. Verkauft wird die Kugel zudem in einigen Grassauer Geschäften, dem Pfarrbüro sowie am „Grassauer Advent“. tb