25 Ladestationen im Achental

von Redaktion

Elektro-Mobilität nimmt Schritt für Schritt zu

Grassau – Das Achental ist bereits sehr gut mit Ladestationen versorgt. Hans Haslreiter, der Klimaschutzmanager des Ökomodells, berichtete in einer Infoveranstaltung des Vereins „Aktives Grassau“ im Gasthof „Zur Post“, dass es in dieser Region schon 25 Tankmöglichkeiten für Elektroautos gebe.

Edmund Halletz von der Handwerkskammer Traunstein erläuterte die Vorzüge der E-Mobilität. Er erläuterte die Chancen und Risiken und stellte aktuelle Fahrzeugtypen vor. Hierbei wurde deutlich, dass die Reichweite der Fahrzeuge in den jüngsten Jahren deutlich zugenommen hat und auch die Kosten gesunken sind. Halletz erklärte zudem, wie er selbst seit 2010 die E-Mobilität lebt und konnte so aus seinen eigenen Erfahrungen einen Eindruck über die Wertigkeit der E-Mobilität vermitteln.

Auch interessant war für die Gäste die Vorstellung des Projekts „Landmobile“. Hans Haslreiter, Klimaschutzmanager des Ökomodells, erklärte, dass es hierbei um den Aufbau einer einheitlichen Ladeinfrastruktur in den Gemeinden gehe. Zudem solle durch einen „Flottentest“ die E-Mobilität erlebbar gemacht und ein neues Bewusstsein für klimafreundliches Autofahren geschaffen werden. Das Projekt möchte laut Haslreiter aber auch Gemeinden bei Einzelmaßnahmen und beim Aufbau eines E-Carsharings unterstützen.

Detailliert ging Haslreiter auf die Ladearten und die tatsächlichen Lademöglichkeiten im Achental ein. Überrascht waren alle über die bereits 25 Ladestationen im Achental. Zudem gebe es viele Lademöglichkeiten für E-Bikes, die ohnehin aus keiner Ortschaft mehr wegzudenken seien. „Es ist angerichtet, die Elektromobilität ist für viele jetzt schon sinnvoll zu nutzen“, betonte Haslreiter. Er ist sich sicher, dass sich die E-Mobilität langfristig durchsetzt. „Wir werden viele Denkanstöße mitnehmen“, erklärte Manfred Kneis, Vorsitzender des „Aktiven Grassau“. tb

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