Grassau – Dass fleischfressende Pflanzen immer schon die Fantasie der Menschen anregte, ist weithin bekannt. Pflanzen, die mit vielerlei Tricks Tiere anlocken, fangen und verdauen können, traut man besondere Fähigkeiten zu. Das reicht hin bis zu der Vermutung, es gäbe auch menschenfressende Pflanzen. Was den Schülern der Grund- und Mittelschule Grassau zu dem Thema einfällt, haben sie in Geschichten festgehalten, die jetzt in einer Broschüre veröffentlicht wurden.
Die Schüler haben zusammen mit ihren Lehrerinnen Jutta Weber, Carina Pöbing-Wallentin und Susanne Gräser kunstvolle Bilder ihrer Fantasie-Pflanzen gemalt, die eine Sonderausstellung über fleischfressende Pflanzen im Klaushäusl bereichert hatten. Die Klasse von Pöbing-Wallentin schrieb dazu noch Geschichten. Darin kommen gefährliche Pflanzen im Gewächshaus der Oma vor, klauen fleischfressende Pflanzen den Schülern die Wurstsemmeln und sogar die Fische aus dem Aquarium oder treten als „Monster aus dem Wald“ in Erscheinung. Immer aber gelang es den Schülern, doch noch für einen guten Ausgang zu sorgen.
Museumsleiter Stefan Kattari war davon so beeindruckt, dass er nun die Geschichten in einer Broschüre zusammenfasste und drucken ließ. Für alle Autoren gab es ein Heft als Anerkennung für ihre Leistung. Ein kleiner Teil der Auflage ist noch verfügbar und kann, da das Museum „Salz & Moor“ Winterpause macht, in der Tourist-Info Grassau für zwei Euro erworben werden. re