Bergen – Über die Investitionsplanung der kommenden Jahre und durchgeführte Maßnahmen informierten Bürgermeister Stefan Schneiund Kämmerer Peter Maier in der Sitzung des Gemeinderats.
Ein großes Vorhaben ist die Sanierung der ehemaligen Maxhütten-Häuser. Das frühere Kassier- und Gelbhaus und das renovierungs- notwendige Schlackenhaus sind alle zur künftigen Wohnnutzung vorgesehen. Die Vorplanungen, so Schneider, seien gemacht und hätten bisher Kosten von 270000 Euro verursacht. Die Gesamtausgaben für die Sanierung bezifferte der Kämmerer auf 4,5 Millionen Euro. Der Kindergarten soll innen umgebaut werden; das Haus hat im Vorjahr die Gemeinde Bergen erworben. Der Kindergarten bleibe weiterhin bestehen, das Erdgeschoss mit Kindergarten werde um eine Kinderkrippe erweitert, und im ersten und zweiten Stock sollen bis zu acht Wohnungen für „Wohnen im Alter“ entstehen.
Als Interessent an einem der Grundstücke im Gewerbegebiet „An der Autobahn II“ stellte sich dem Gemeinderat die Firma Maier-Packaging aus Grassau vor. Geschäftsführer Alban Hutter sagte, das Gewerbegebiet wäre für die Weiterentwicklung des Firmenbetriebes, der überwiegend Verpackungs- und Abfüllmaschinen produziert, ideal. Die Firma würde etwa 11000 Quadratmeter Grund benötigen. Der Architekt und der Geschäftsführer stellten die Neuplanung vor. Die gesamte Belegschaft aus Grassau soll mitübernommen werden.
Die Baumaßnahmen an der Kanalisation in Bergen, Holzhausen und Bernhaupten sollen laut Kämmerer etwa im Jahr 2036 abgeschlossen sein. Voraussichtlich ab dem Jahr 2021 aktuell dürfte der Hochwasserschutz der Weißachen sein.
Des Weiteren wird 2018 mit der Sanierung der Brücken im Weißachental begonnen, und auch die Fertigstellung der Kläranlage kündigte der Bürgermeister für kommendes Jahr an.
Als fertiggestellte Maßnahmen erinnerte Schneider an den Gipfelrundweg auf dem Hochfelln und die Breitbandversorgung im Gemeindegebiet. Das Thema Nahwärmeversorgung werde wegen geringem Interesse nicht mehr weiter verfolgt.oh