Rimsting/Prien – Nach einem erfolgreichen und intensiven Auftakt zur fünfteiligen Veranstaltungsreihe „Auf der Suche nach Europa“ mit Professor Dr. Julian Nida-Rümelin schürft der Verein Salon21 mit dem zweiten Abend in den kulturhistorischen, aber auch in den psychologischen, ideengeschichtlichen und spirituellen Tiefen nach europäischer Identität: Am Freitag, 15. Dezember, von 18 bis 22 Uhr spricht über „Mythos und Utopie Europa!?“ die Kunsthistorikerin und Archäologin Annabelle Wimmer-Bakic in der „Werkstatt“, Rosenstraße 1, Rimsting.
Die Europäische Union bestimmt sich in weiten Teilen als wirtschaftliche, zuweilen als politische Organisation. Wie aber ist der Ursprung Europas? Landschaften, die vom Menschen nach und nach gestaltet wurden.
So kritisch wie die Europäer dieses Europa sehen mögen, ist es für viele Menschen außerhalb der Grenzen eine Art Sehnsuchtsort. Ist dieser Mythos von Europa eine Utopie? Welche Mythen liegen Europa überhaupt zugrunde? Und welche Vorstellungen, Erwartungen, Sehnsüchte und Wünsche basieren darauf?
Annabelle Wimmer-Bakic führt in ihrem Vortrag die unterschiedlichen Ursprünge vor Augen, die das disparate Muster europäischer Identität auszumachen scheinen. Gibt es jenseits der politischen und wirtschaftlichen Grundsätze Europas also auch so etwas wie eine geistige Grundlage?
Ergänzt wird der Vortrag durch die Lesung von Texten unter anderem von Ovid zu Europa durch Katalin Zirner, gepaart mit tänzerischen Einwürfen durch Katrin Schafitel. Wie immer warten auf die Gäste auch kulinarische Preziosen.
Der Salon21 e.V. bietet einen Raum für kulturelle Veranstaltungen wie Theater, Tanz, Musik, Literatur, Kunstausstellungen, aber auch für Vorträge zu kulturellen, philosophischen, wissenschaftlichen, spirituellen, ökologischen und weiteren gesellschaftlichen Themen. Der Salon21 ist eine Begegnungsstätte zum Austausch und Gespräch, zur Begegnung wie auch zur Inspiration. re
Reservierungen für den Abend am 15. Dezember per E-Mail an info@salon21-prien.de