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Wie altes Zahngold Freude bereiten kann

von Redaktion

Geld für Kindergärten und Familien in Not

Grassau – Ein besonderes Geschenk zum Nikolaus hatte Dr. Johannes Gradl für die Kindergärten in Grassau, Rottau und Staudach-Egerndach. Im Gabensack hatte er 3200 Euro, wovon jeder Kindergarten 500 Euro und die Initiative „Chiemgauer Kinder in Not“ des Vereins „Tipi“ 1200 Euro bekamen.

Die Kindergarten-Leiterinnen freuten sich sehr, als der Zahnarzt den Scheck überbrachte. Mit Hilfe seiner Patienten hatte Dr. Gradl über zwei Jahre hinweg altes Zahngold gesammelt. Teilweise, so der Zahnarzt, brachte Patienten neben Zahngold auch alten Goldschmuck. Das Gold schickte er ein und erhielt dafür 3200 Euro.

Irene Stemmer, Leiterin des Kindergartens Maria Himmelfahrt, erklärte, dass die 500 Euro für die Ausstattung der neuen Turnhalle verwendet werden. Sonja Fischer schwebt für den Kindergarten Sankt Irmingard eine Bewegungskrippe vor. Der Rottauer Kindergarten, so Hanna Küfner, werde die Spende zur Gartengestaltung verwenden, ebenso wie der Kindergarten Sankt Andreas in Staudach-Egerndach.

Den Löwenanteil von 1200 Euro erhält „Chiemgauer Kinder in Not“. Initiatorin Angelika Drost informierte, es gebe im Chiemgau zwei Familien, die schwere Zeiten durchmachen, weil ein kleines, schwer krankes Kind zu betreuen ist. Damit sich die Eltern Besuchsfahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln ins Krankenhaus leisten können, setzt sich „Chiemgauer Kinder in Not“ ein. Auch die gesunden Kinder müssen während dieser Zeit betreut werden – und die Familien seien mit den Kosten überfordert, informierte Drost. Die Spende komme genau zur rechten Zeit.tb

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