Übersee – Riesen-Stimmung herrschte beim perfekt in Szene gesetzten „Unterlandler Christkindlmarkt“, organisiert vom Burschenverein „Kühlheisl Unterland“. Rund 25 Standln, viele von Ortsvereinen geführt, verlockten zum Stöbern und Schauen, zum Kaufen und Schmausen.
Einer der jüngsten Christkindlmärkte des Achentals entwickelt sich zum Besuchermagneten. Im vergangenen Jahr war der Markt zum ersten Mal mit großem Erfolg abgehalten worden. In der nun zweiten Auflage war er noch etwas größer, schöner und stimmungsvoller – und er war sehr gut besucht. Etliche Hundert Besucher strömten auf den Markt.
Die schön dekorierten Verkaufsbuden rund um den Unterlandler Maibaum boten kreative Handwerksarbeiten, Dekoratives und Selbstgemachtes. Verschiedene Punsch- und Glühweinkreationen, heiße Suppen und Köstlichkeiten, aber auch bayerische Traditionsküche wie Auszog’ne oder Zwetschgen-Pavesen wurden angeboten.
Nicht nur für die Jüngsten kam der Nikolaus, Ludwig Klarwein, auf der Wimmerbahn eingefahren, der sich fröhlich unter das Volk mischte und seinen Gabensack leerte. In der „Weihnachtsbäckerei“ im alten Kühlheisl duftete es nach frischen Plätzchen. Hier durften die Kinder mit den Damen des Familienstützpunktes backen und die Platzerl selbst verzieren. Eine Fahrt mit „Wimmer’s Dampfeisenbahn“ rundete den Marktbesuch ab.
Der Erfolg des „Unterlandler Christkindlmarkts“ liegt zum einen an den Organisatoren, dem Verein „Kühlheisl Unterland“ mit über 85 Mitgliedern, aber vor allem auch an den über 15 teilnehmenden Vereinen. Bestens gelaunte Vereinsmitglieder animierten die Gäste zum Verweilen und offerierten ihr teilweise ungewöhnliches Angebot. Aus dem Maibaum wurde kurzerhand ein beleuchteter Christ-Maibaum gebastelt und so die Mitte des Marktes markiert.
Den Veranstaltern ist es gelungen, dass „Unterland“ nunmehr auch im Achental ein Begriff ist. Vielleicht wird es eines Tages einmal heißen: Übersee-Feldwies-Unterland? tb