Rimsting – „O Heiland reiß die Himmel auf“: Mit diesem alten Adventslied begann der Kirchenchor das Adventssingen unter der Leitung von Elisabeth Stögmüller in der gut besuchten Pfarrkirche St. Nikolaus. Veranstalter waren der Kirchenchor und der Trachtenverein Ludwigshöhe“.
Nach einer Pause von zwei Jahren stimmten die Mitwirkenden ihre Zuhörer mit einem eineinhalbstündigen alpenländischen Programm sehr gelungen auf das Weihnachtsfest ein.
Mit der Hoffnung auf das Christkind verband Sprecher Raimund Feichtner auch die Hoffnung auf den Frieden in der Welt. Das Lied „O Heiland reiß die Himmel auf“ aus dem Jahre 1622, dessen Text Friedrich Spee während des Dreißigjährigen Kriegs schrieb, habe nichts von seiner Aktualität eingebüßt, angesichts von Krieg, Terror und millionenfachem Unrecht in der Welt, konstatierte er.
Die Welt sei früher keinen Deut besser gewesen, so Feichtner. Es bleibe der Wunsch, besonders im Advent, nach Heil und Gerechtigkeit in der Welt.
Die vier Rimstinger Sänger, Raimund Steinberger, Christian Axmann, Markus Dettendorfer und Johann Ettenhuber, sangen das schöne Adventslied „Als Maria übers Gebirge ging“. Fein abgestimmt wechselten sich die Moosbach-Bläser, der Rimstinger Dreigesang und die Familienmusik Hofmeyer ab. Die Orgel spielt Rebecca Schöne.
Feine Klänge spielten die Instrumentalisten Heidi Martl auf dem Hackbrett und Alexander Mangstl auf der Harfe. Es sei ein Adventssingen aus dem Dorf und für das Dorf, betonte Feichtner.
Mit einem erfrischenden Hirtenspiel erfreuten Rimstinger Kinder das Publikum. Die Kinder bekamen einen Sonderapplaus. Zwischen den Darbietungen sollte sonst nicht geklatscht werden.
Nach dem Andachtsjodler, den die Rimstinger Sänger anstimmten und den alle Mitwirkenden und Besucher mitsangen, war der Beifall sehr groß. Der reichliche Spendenerlös soll wohltätigen Zwecken in Rimsting zugute kommen.
Danach konnten sich die Besucher mit echt ungarischem Glühwein aufwärmen. Gäste aus der Rimstinger Partnergemeinde Sukoro hatten diesen zubereitet. th