Grabenstätt – „Ich freue mich voll für euch. Das habt ihr wirklich toll gemacht, gerade, wenn man bedenkt, wie wenig Zeit wir gehabt haben“, sprudelte es nach dem umjubelten ersten Auftritt aus dem Regisseur und Theaterpädagogen Max Berger heraus, der die Spielleitung erst vor wenigen Wochen von Gerhard Brusche übernommen hatte.
Es sei der große Wunsch aller Beteiligten gewesen, das Stück noch vor Weihnachten auf die Bühne zu bekommen, und dieser ambitionierte Plan sei zum Glück aufgegangen, so Berger.
In den Hauptrollen brillierten Colleen Landmann als großartiger Kater Findus, Emely Walch als kongenialer Pettersson, Luka Maijaljkovic als Weihnachts- und Koffermann, Magdalena Lange als geheimnisvoller Briefträger, Elisabeth Biller als Huhn Henrietta und Nachbarin Signild, Quirin Lange als Hahn Caruso, Julius Kamml als Herr Kiste und Ida Lange als Frau Kiste. Als süße, lustige und emsige kleine Muckla wuselten immer wieder Jonas Ehrenhuber, Tamino und Elina Kuhlmann sowie Lilly und Niclas Walch über die Bühne. Auch Hühnchen Paula Maijaljkovic mischte eifrig mit. Auch gesanglich überzeugte das Nachwuchsensemble.
Seit der alte Pettersson seinem Kater Findus vom Weihnachtsmann erzählt hat, wünscht dieser sich, dass der hohe Besuch auch zu ihm kommt. Pettersson möchte Findus nicht enttäuschen, und so geht es fortan nicht nur im Tischlerschuppen, in der Wohnstube und im Wald hoch her – die wechselnden malerischen Kulissen von Max Berger, Simon Kamml und Tom Dürrbeck machen es möglich. Dass trotzdem alles ganz anders kommt, als es Pettersson geplant hat, kann nur daran liegen, dass manchmal wundersame Dinge geschehen, die man nicht erklären kann.