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Ruhpolding soll eine Kindertagesstätte bekommen

von Redaktion

Gemeinderat verabschiedet den Aufstellungsbeschluss für die Bebauungsplanänderung – Platz für Kindergarten und Krippe

Ruhpolding – Durch die Änderung des Bebauungsplanes „Kafinger Feld“ hat der Gemeinderat die bauplanrechtliche Voraussetzung für die Erweiterungs des Kindergartens „St. Irmengard“ zu einer Kindertagesstätte geschaffen.

„Der Kindergarten St. Irmengard wurde im Jahr 1988 von der Erzdiözese München und Freising an der Branderstraße für zwei Gruppen errichtet und 1994 um eine dritte Gruppe erweitert“, erinnerte Bauamtsleiter Hans Hechenbichler. Betreiber ist seither die katholische Kirchenstiftung. „Zwischenzeitlich gibt es fünf Gruppen, zwei davon mussten bereits aus Platznot provisorisch in die Volksschule ausgelagert werden“, ergänzte Bürgermeister Claus Pichler. Anfangs habe noch der Kindergarten St. Franziskus in der Roman-Friesinger-Straße zur Verfügung gestanden, dann musste er aufgrund neuer baulicher Vorgaben geschlossen werden.

In Gesprächen mit den Vertretern des erzbischöflichen Ordinariats und dem katholischen Ortspfarrer Otto Stangl sei das Interesse bekundet worden, das bestehende Kindergartengebäude zu erweitern, sodass eine Kindertagesstätte mit Räumlichkeiten für Kindergarten und Kinderkrippe entsteht, so das Gemeindeoberhaupt weiter. Die gemeindlichen Grundstücke dort sollen miteingebracht werden.

Durch die 16. Änderung des Bebauungsplanes „Kafinger Feld“ sollten die bauplanungsrechtlichen Voraussetzungen für eine Erweiterung geschaffen werden. Dafür sollten auch die angrenzenden Freiflächen der bisherigen Schulsportanlage und das Nachbargrundstück mit einbezogen werden, argumentierte Hechenbichler. Der Ruhpoldinger Gemeinderat beschloss daraufhin, den Bebauungsplan zu ändern und stimmte dem Aufstellungsbeschluss einstimmig zu.hbw

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