Unterwössen – Die Wurzeln der Veranstaltung reichen zurück zu Volksmusikpfarrer Franz Niegel und Annette Thoma. So steht das Adventssingen heuer unter dem Gedenken an Monsignore Franz Niegel, der vor wenigen Wochen verstorben ist. Thoma und Niegel belebten vor Jahren das Wössener Adventssingen als eine Tradition, die die Menschen bis heute pflegen und die sich einen Ruf über die Region hinaus erwarb.
Vor allem Gruppen aus dem Achental dabei
Gesamtleiter Otto Dufter freut sich, dass vor allem Gruppen aus dem Achental mitwirken. Die Walchschmied-Sänger sind untrennbar mit dem Adventssingen verbunden, vor wenigen Tagen waren sie zum zwölften Mal beim Salzburger Adventssingen dabei. Die Wössner Weisenbläser und das Wössner Erntedank-Ensemble gehen auf Monsignore Niegel und seine Initiative zurück.
Wie in den Vorjahren verstärkt sich das Ensemble zum Adventssingen um zwei Geigen Querflöte und Oboe. Bekannt ist auch der Dreiwinkl-Gsang; er sang zuletzt in der BR-Sendung „Advent in der Ramsau“. Der Kirchenchor St. Martin Unterwössen unter Leitung von Wolfgang Kurfer ist dabei. Solisten sind Margit Schlaipfer (Sopran), Toni Entfellner (Bass), Franz Auer (Bariton) sowie Michaela Weingartner aus Bernau, die Schauspiel studiert hat und derzeit durch Bayern tourt.
Die Trachtenkinder des Trachtenvereins D’Achentaler unter Leitung von Martina Dufter zeigen ihr Hirtenspiel, die junge Hirten-Musi der Musikschule begleitet. Texte von Annette Thoma sowie Martina und Otto Dufter verbinden die Beiträge.
Schüler haben freien Eintritt. Einlass ab 17 Uhr. Es gibt freie Platzwahl.