Opern-Liebhaberin feiert 100. Geburtstag

von Redaktion

Jubilarin Ottilia Ruech bei guter Gesundheit

Marquartstein – Ihren 100. Geburtstag feierte Ottilia Ruech bei guter Gesundheit in Marquartstein. Seit zwölf Jahren wohnt die gebürtige Münchnerin im Haus „Leopold“ des Wohnstifts Marquartstein, wo sie liebevoll umsorgt wird.

Sie liebt Gedichte, wie sie erzählt, und hat früher auch immer mal wieder selber welche geschrieben. Die Jubilarin wuchs in Schwabing auf, besuchte die Handelsschule und arbeitete später als Sekretärin im Sozialministerium. Sie hat einen Sohn, den sie alleine aufzog, zwei Enkelinnen und zwei Urenkelinnen im Alter von neun und zwölf Jahren.

Kein Geheimrezept: „Ich habe einfach normal gelebt“

Den Chiemgau kennt Ottilia Ruech schon lange, denn sie besaß jahrzehntelang eine Ferienwohnung in Grassau. Dahin pendelte sie oft von München aus zusammen mit ihrer Katze und immer wieder auch mit den beiden Enkelinnen.

Die Jubilarin liebt Musik. „In München habe ich alle Opern gesehen und alle Darsteller mit Namen gekannt“, erzählt sie. Ein „Rezept“ für ein langes Leben habe sie nicht. „Ich habe einfach normal gelebt“, meint sie. Aber sie war viel unterwegs, ist oft spazieren gegangen, Rad gefahren und hat gerne getanzt. Auch heute noch ist sie gesellig, mag allerdings zu große Veranstaltungen nicht mehr. „Die Oma war handwerklich sehr geschickt und hat viel gestrickt und gebastelt“, erzählt ihre Schwiegertochter. So habe sie immer schöne Geschenke gemacht.

Zum hohen Geburtstag gratulierten auch stellvertretende Landrätin Resi Schmidhuber und Bürgermeister Andreas Scheck, der zugleich die Glückwünsche von Ministerpräsident Horst Seehofer mit einer Silbermedaille der Patrona Bavariae überbrachte.gi

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