Ökomodell Achental

Projektgruppe: Radverkehr verbessern

von Redaktion

Auch das Thema Archivpflege in den Gemeinden soll angegangen werden

Schleching – Neben thematischen Schwerpunkten ging es für den neu gewählten Gesamtvorstand des Vereins Ökomodell Achental in der letzten Sitzung des Jahres im Bergener Rathaus auch ums Kennenlernen.

Darüber hinaus wurden künftige Projekte besprochen, wie die Teilnahme am Bundeswettbewerb „Klimaschutz durch Radverkehr“ zur Erleichterung des Radverkehrs im Achental, interkommunale Zusammenarbeit in Bezug auf die Archivpflege, das Ausgleichsflächenkonzept sowie die Kreuzkrautproblematik.

Man war sich einig, dass man Projekte nicht immer im Kreise aller neun Mitgliedsgemeinden umsetzen muss, da der status quo sehr unterschiedlich ist. Diese Herangehensweise bezieht sich vor allem auf den Bereich der interkommunalen Zusammenarbeit. Ein weiteres Projekt in diesem Rahmen ist die Archivpflege der Gemeinden. Bei einem Besichtigungstermin in einem vorbildlich geführten Archiv hatten die Bürgermeister und Leiter der Gemeindeverwaltungen einen Eindruck gewonnen, was man in den eigenen Gemeinden verbessern kann. Dahingehend wurde beschlossen, eine gemeinsame Umsetzung in Erwägung zu ziehen und eine Bedarfsermittlung in den Gemeinden durchzuführen.

Auch das weitere Vorgehen im Hinblick auf das gemeinsame Ausgleichsflächenkonzept wurde diskutiert. Dabei will sich die Mehrheit der Gemeinden an einer gemeinsamen Umsetzung und einer einhergehenden zentralen Koordination beteiligen. Betont wurde hierbei, dass der jeweilige Flächenpool innerhalb einer Gemeinde verbleibt und auch eine rein regionale Verwaltung der Flächen angestrebt werden soll; den überregionalen Verkauf der Wertpunkte oder Maßnahmen lehnten allen Anwesenden ab. Neben dem Achenjahr 2018 steht in nächster Zeit vor allem das Thema Radverkehr im Zentrum des Ökomodells. So wurde die Teilnahme am Wettbewerb „Klimaschutz durch Radverkehr“, einer Initiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, beschlossen. Für die Ausarbeitungen der Projektskizze und der Bewerbung wurde eine Projektgruppe ins Leben gerufen, die mögliche Maßnahmen Anfang 2018 bespricht und festlegt.

Ein dringliches Thema war auch die zunehmende Kreuzkraut-Problematik. Hier strebt das Ökomodell in Zukunft weitere Maßnahmen an, vor allem im Bereich Beratung und Aufklärung der Bevölkerung. Abschließend präsentierte Geschäftsführer Wolfgang Wimmer den Entwurf der neuen Homepage, die Anfang 2018 veröffentlicht werden soll.re

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