„Lauf fürs leben“

Rekordsumme von 15000 Euro erlaufen

von Redaktion

Das ist der bisherige Rekord: 15000 Euro an Spendengeldern sind im September beim „Lauf fürs Leben“ zusammengekommen. Auch in der fünften Auflage des Benefizlaufes fließt das Geld in die Unterstützung krebskranker Menschen.

Prien – „Wir bewegen etwas. Und das seit zehn Jahren“, freute sich Dr. Dörte Fauteck. Die Ärztliche Direktorin der Klinik St. Irmingard hatte damals die Idee zum ersten Spendenlauf aus dem Bedarf heraus. „Ich wollte in der Psychoonkologie eine Mal-Therapie anbieten. Aber es war weder das Geld da, noch der Stellenplatz“, erinnerte sie bei der Spendenübergabe. Inzwischen – vier Benefizläufe später – gibt es in der Priener Klinik sowohl eine Mal-Therapie wie auch eine Reit-Therapie mit kleinen Pferden. Beides, so Fauteck, „eine Erfolgsstory“.

Neben der Klinik St. Irmingard als Veranstalter des „Lauf fürs Leben“, bei dem Ende September 209 Menschen je nach Alter und Leistungsvermögen unterschiedliche Strecken am Chiemsee-Ufer zurücklegten, kommen weitere Einrichtungen in den Genuss, einen Teil der Spendensumme für Projekte zugunsten Krebskranker nutzen zu können: die Romed-Kliniken Prien und Rosenheim sowie die Bayerische Krebsgesellschaft. Deren Geschäftsführerin Gabriele Brückner war eigens zur Spendenübergabe von München nach Prien gekommen. Mit ihrem Teil des Geldes, so erklärte sie, wolle die Krebsgesellschaft Familien unterstützen, die durch die Krankheit in eine finanzielle Notlage geraten sind.

„Traurig“, so der Geschäftsführer der Klinik St. Irmingard, Dietolf Hämel, sei es, dass es heutzutage extrem gute Therapieformen gebe, aber oft das Geld fehle. Neben der Höhe der Summe freue ihn auch die enge Partnerschaft, in der alle Beteiligten zusammengeholfen hätten. Sein besonderer Dank ging an Dr. Fauteck als Initiatorin der ersten Stunde. „Der Lauf fürs Leben wird weitergehen“, versicherte er ihr im Hinblick darauf, dass sie bis zur nächsten Auflage im Ruhestand sein wird.

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